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🚨 Oberlausitzer Trickbetrug: Bankangestellte stoppt 15.000‑Euro-Transfer – Anleger verliert 75.000 Euro

📰 Überblick In Neukirch/Lausitz haben sich Betrüger am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben und versucht, einer 76-jährigen Kundin rund 15.000 Euro zu entziehen; in Ebersbach-Neugersdorf überwies ein 58-Jähriger in der Hoffnung auf hohe Renditen insgesamt 75.000 Euro auf verschiedene Konten, bevor der Schwindel bei der erbetenen Auszahlung aufflog. In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei. Stand der Meldung zuletzt aktualisiert am 13. Februar 2026.

📞 Telefonbetrug in Neukirch/Lausitz Die Seniorin wurde am Telefon dazu gedrängt, sensible Daten preiszugeben und die Überweisung selbst auszulösen. Eine aufmerksame Angestellte des Kreditinstituts bemerkte Unregelmäßigkeiten, stoppte den Geldfluss und veranlasste die Rückbuchung der rund 15.000 Euro. Zuständig ist der Revierkriminaldienst Bautzen.

💸 Anlagebetrug in Ebersbach-Neugersdorf Der 58-Jährige überwies in mehreren Tranchen insgesamt 75.000 Euro an vom Täter vorgegebene Empfängerkonten. Als er eine Auszahlung verlangte, wurde der Betrug offenbar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

📊 Lagebild Ostsachsen 2024 In der Region Ostsachsen wurden 2024 zwar weniger registrierte Betrugsdelikte wie Schockanrufe, Computer- und Callcenter-Betrug gezählt, zugleich stieg der finanzielle Schaden aus Vermögensdelikten auf rund 13,8 Millionen Euro. Die Aufklärungsquote lag mit 71,8 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Das verweist auf entschlossene Ermittlungsarbeit, aber auch auf professioneller agierende Täter, die mit wenigen Fällen hohe Summen bewegen.

🔎 Ermittlungslage und Tatmuster Die aktuellen Vorkommnisse fügen sich in bekannte Maschen: das Vortäuschen institutioneller Autorität am Telefon sowie vermeintlich lukrative Anlagechancen. Beide Wege zielen darauf, Druck aufzubauen und Zahlungen anzustoßen. Ermittler in Bautzen und der Oberlausitz behalten derartige Vorgehensweisen im Blick.

🛡️ Prävention und Eigenvorsorge Prävention bleibt die erste Verteidigungslinie, gestützt auf geübte Kontrollmechanismen in den Instituten und konsequentes Misstrauen im Alltag.

  • Bei unerbetenen Anrufen konsequent misstrauisch bleiben.
  • Keine Zahlungen oder Preisgabe sensibler Daten ohne verifizierte Rücksprache.
  • Renditeversprechen kritisch prüfen und vermeintliche Schnäppchen meiden.
  • Bankinterne Kontrollen und Wachsamkeit können konkrete Schäden verhindern.

Fazit Die Fälle zeigen zweierlei: Wachsamkeit in den Banken verhindert konkrete Schäden, zugleich bleiben vermeintlich lukrative Anlagechancen ein Einfallstor für organisierte Betrüger. Entscheidend ist, Zahlungen und Datennennungen ohne verifizierte Rücksprache zu unterlassen und bei Versprechen hoher Renditen grundsätzlich skeptisch zu bleiben.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Fälle sind Mahnung und Auftrag zugleich: Betrüger operieren professionell, doch konsequente Kontrolle und gesunder Zweifel wirken. Banken müssen Alarmzeichen früh erkennen und riskante Transaktionen rigoros stoppen. Bürgerinnen und Bürger sollten unerbetene Kontakte abbrechen und nur über verifizierte Kanäle handeln. Wer schnellen Gewinn verspricht, zielt oft auf das Konto des Anrufers. Ostsachsen braucht keine neuen Versprechen, sondern Disziplin, klare Prozesse und Null Toleranz gegenüber Täuschungsversuchen.

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