🔥 Lagerhalle niedergebrannt In Schirgiswalde-Kirschau, Ortsteil Callenberg (Landkreis Bautzen), ist am Dienstagnachmittag, 10. Februar 2026, eine Lagerhalle in Brand geraten und vollständig niedergebrannt. Verletzt wurde niemand; die Brandursache ist noch unklar.
🚨 Warnung und Entwarnung Wegen starker Rauch- und Geruchsbelastung rief das Landratsamt die Bevölkerung im Umkreis von etwa 2,5 Kilometern dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- sowie Klimaanlagen abzuschalten. Am Mittwoch, 11. Februar, wurde die amtliche Warnung wieder aufgehoben; damit gilt die akute Gefahrenlage als beendet.
🏠Brandverlauf und Lagerinhalt Nach Angaben der Polizei brannte die Halle vollständig aus; in dem Objekt waren unter anderem Fahrzeuge wie Gabelstapler gelagert. Die Halle befand sich in Privatbesitz.
💰 Schadensbilanz Der vorläufig bezifferte Sachschaden liegt bei etwa 155.000 Euro; das Gebäude ist aufgrund des Totalschadens nicht mehr nutzbar.
🕵️ Ermittlungen zur Ursache Ein technischer Defekt kann derzeit nicht ausgeschlossen werden; die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen.
🛡️ Einordnung und Lehren Der Vorfall zeigt, wie verletzlich Industrie- und Lagerstandorte gegenüber Bränden bleiben – selbst ohne Personenschäden sind die wirtschaftlichen Folgen erheblich. Solange die Ursache offen ist, dürfte der Fokus der Ermittler auf der technischen Ausstattung und den Brandschutzabläufen liegen. Für Betreiber ähnlicher Objekte ist dies ein Anlass, Präventions- und Alarmierungsstrukturen nüchtern zu überprüfen und wo nötig nachzuschärfen.
🗨️ Kommentar der Redaktion Brandschutz ist keine Kür, sondern Pflicht. Wer Hallen betreibt, muss robuste Technik und klar geprüfte Abläufe vorhalten. Die Behörden haben richtig gehandelt, schnell zu warnen und klar zu entwarnen; ebenso konsequent müssen die Ermittlungen nun mögliche technische Schwächen offenlegen. Wirtschaftliche Schäden im sechsstelligen Bereich sind Mahnung genug, Prävention vor Kulanz zu stellen. Statt Spekulationen braucht es Disziplin, Verbindlichkeit und regelmäßige Kontrollen – überall, nicht erst nach einem Feuer.
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