🗞️ Auftakt in Dresden Am 10. Februar 2026 wurden in Dresden Görlitz, Zittau, Marienberg und Burgstädt für die Teilnahme am „Wegecheck Sachsen 2026“ ausgewählt. Das Vorhaben wird vom Freistaat finanziert. Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker nahm die Teilnahmeurkunde entgegen. Ziel ist es, die Bedingungen für Fußgänger alltagstauglich zu verbessern.
🎖️ Auszeichnung und Anspruch Das Vorhaben war 2025 mit dem Deutschen Fußverkehrspreis ausgezeichnet worden. Der Anspruch ist pragmatisch und alltagsnah.
🧑🤝🧑 Beteiligung vor Ort Der Wegecheck setzt konsequent auf Beteiligung vor Ort – ausdrücklich auch von Kindern. Im Mittelpunkt stehen die Sicherheit und Erreichbarkeit von Schulen und zentralen Einrichtungen.
🗺️ Systematisches Vorgehen Geplant ist, typische Routen abzugehen, problematische Stellen systematisch zu erfassen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
⚠️ Typische Problemstellen Genannt werden wiederkehrende Hindernisse und Mängel, zu denen auch Hinweise aus der Bürgerschaft erwünscht sind.
- Schlaglöcher
- Fehlende Bordsteinabsenkungen
- Hinweise aus der Bürgerschaft zu weiteren Gefahrenpunkten
💶 Finanzierung und Projektrunde Die vier ausgewählten Kommunen starten in die nächste Projektrunde. Für die Durchführung stellt der Freistaat insgesamt 250.000 Euro bereit.
🛠️ Schnelle Umsetzungen Nach den Begehungen sollen – wo möglich – zeitnah Lösungsvorschläge folgen, um erkennbare Barrieren zu beseitigen und Gefahrenpunkte zu entschärfen. Das Format versteht sich als pragmatischer Fehlstellen-Check, der vorhandene Wege für Fußgänger sicherer und komfortabler machen soll, statt teure Neubaulösungen in den Vordergrund zu stellen.
🌐 Weitere Informationen Das Projekt stellt zusätzliche Informationen online bereit.
✅ Fazit Der Ansatz ist sinnvoll: Sicherheit zuerst, insbesondere auf Schulwegen, und Entscheidungen auf Basis konkreter Beobachtungen. Entscheidend wird sein, dass die kommunalen Verwaltungen aus den Befunden zügig Prioritäten ableiten, kosteneffiziente Maßnahmen umsetzen und deren Wirkung transparent machen. Niedrigschwellige Korrekturen – etwa provisorische Bordsteinabsenkungen oder punktuelle Ausbesserungen – können schnell Vertrauen schaffen. Ein konservativer Maßstab lautet daher: weniger Symbolik, mehr messbare Ergebnisse im Alltag der Bürger.
🗨️ Kommentar der Redaktion Dieses Projekt muss an seinen konkreten Resultaten gemessen werden, nicht an Ankündigungen. Jeder Euro der 250.000 Euro gehört strikt in wirksame, überprüfbare Verbesserungen auf bestehenden Wegen. Keine Showprojekte, keine Verzögerungen: Schulwegsicherheit und der Abbau einfacher Barrieren haben Vorrang. Transparenz ist Pflicht – mit klaren Prioritäten und sichtbaren Vorher-nachher-Ergebnissen. Wer stattdessen PR betreibt, verspielt Vertrauen und verfehlt den Auftrag.
Quelle: Externe Quelle


