DAS NEUSTE

🛡️ Washington drängt: Deutscher General soll ab 2028 NATO-Militärausschuss führen

📰 Einleitung In der NATO bahnt sich ein personalpolitischer Kurswechsel an: Nach übereinstimmenden Informationen aus Allianzkreisen gibt es ein informelles Einvernehmen, den deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer ab Anfang 2028 zum Vorsitzenden des Militärausschusses zu wählen. Die frühe Festlegung gilt als von den USA getrieben, zudem signalisieren Paris, London, Rom, Ankara und Den Haag Unterstützung.

ℹ️ Hintergrund Der Militärausschuss ist das zentrale militärische Gremium der Allianz; ihm gehören die 32 Streitkräftechefs an. Sein Vorsitzender fungiert als oberster militärischer Berater des NATO-Generalsekretärs und führt die Beratung von Nordatlantikrat und Nuklearer Planungsgruppe. Der Italiener Admiral Giuseppe Cavo Dragone hat das Amt inne; seine reguläre dreijährige Amtszeit läuft Anfang 2028 aus.

🎯 Politische Bedeutung Ein Deutscher an der Spitze des Militärausschusses erhöhte das Gewicht Berlins im Bündnis und zugleich den Erwartungsdruck. Wer führen will, muss liefern.

🧭 Konkrete Anforderungen Maßstab sind überprüfbare Beiträge statt Ankündigungen. Besonders im Fokus stehen folgende Handlungsfelder:

  • Belastbare Fähigkeiten an der Ostflanke
  • Höhere Verfügbarkeit von Munition und Gerät
  • Schnellere Beschaffung
  • Robustere Personalbasis

🏗️ Engpässe bei Industrie und Beschaffung Als zentrales Nadelöhr gelten Industrie- und Beschaffungsprozesse. Ohne spürbare Entbürokratisierung, klare Prioritäten und verbindliche Mehrjahresfinanzierung bleibt jeder Führungsanspruch angreifbar.

🛡️ Glaubwürdige Abschreckung Entscheidend ist die Glaubwürdigkeit der Abschreckung: Ständige Einsatzbereitschaft, belastbare Führungsstrukturen und verlässliche Beiträge in NATO-Planungen zählen mehr als Ankündigungen.

Signal und Verpflichtung Die informelle Vorfestlegung auf Breuer setzt ein Signal, schafft aber zugleich eine Verpflichtung, bis 2028 sichtbare Ergebnisse zu liefern.

📌 Fazit Die mögliche Wahl Breuers wäre ein außen- und sicherheitspolitisches Statement: Deutschland soll mehr Verantwortung schultern, nicht rhetorisch, sondern operativ. Damit sich der symbolische Zugewinn in tatsächliche Bündnisstärke übersetzt, braucht es nüchterne Priorisierung, investive Konsequenz und die Bereitschaft, an militärischer Effektivität gemessen zu werden. Andernfalls wird die frühe Personalentscheidung zur Hypothek statt zum Hebel für Europas Verteidigungsfähigkeit.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Personalie ist richtig, aber sie verpflichtet. Deutschlands Anspruch auf Führung im Bündnis muss sich bis 2028 in Einsatzbereitschaft, Lieferfähigkeit und geordneten Beschaffungsprozessen beweisen. Ausflüchte, Verzögerungen und Bürokratie dürfen nicht länger als Ausreden dienen; Prioritäten sind zu setzen und durch Mehrjahresfinanzierung zu unterlegen. Abschreckung misst sich an Verfügbarkeit, nicht an Verbalpolitik. Wer jetzt Zustimmung in der Allianz einfordert, muss bis zum Amtsantritt Ergebnisse vorlegen, sonst leidet die Glaubwürdigkeit des Westens.

Quelle: Externe Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Aktuelle Nachrichten

Folg uns

Folg uns auf Social Media

Verpasse keine News und Updates – folge uns jetzt!

Täglich aktuelle Nachrichten aus Zittau, der Oberlausitz und ganz Deutschland

Zittauer Zeitung | Echt. Lokal. Digital.