⚠️ Xi mahnt nach Trump-Gespräch: Peking setzt rote Linien bei Taiwan

📞 Warnung aus Peking nach Telefonat Nach einem telefonischen Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am 4. Februar 2026 hat Peking eine deutliche Warnung ausgesprochen: In der Taiwan-Frage seien Vorsicht und Zurückhaltung der USA geboten. Trump pries das Gespräch als exzellent und die bilateralen Beziehungen als äußerst gut, während Xi für gegenseitigen Respekt warb und Chinas Kerninteressen klar markierte.

🌏 Der heikle Hintergrund Die Taiwan-Frage bleibt das sensibelste Dossier zwischen Washington und Peking. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als abtrünnige Provinz und schließt eine gewaltsame Wiedervereinigung nicht aus. Die USA erkennen Taiwan nicht diplomatisch an, sind jedoch der wichtigste sicherheitspolitische Partner. Im Dezember 2025 meldete Washington einen Rüstungsdeal über rund elf Milliarden US‑Dollar; kurz darauf simulierten chinesische Streitkräfte in großangelegten Manövern eine Blockade taiwanischer Häfen.

🏮 Xis Botschaft an Washington Laut chinesischen Staatsmedien drängte Xi auf einen Kurs, der 2026 von gegenseitigem Respekt, friedlicher Koexistenz und Win‑Win‑Kooperation geprägt sein solle. Zugleich bezeichnete er Taiwan als wichtigstes Thema der bilateralen Beziehungen und forderte die USA auf, insbesondere bei Waffenlieferungen an Taipei Zurückhaltung zu üben.

🦅 Trumps Akzente Trump erklärte auf seiner Plattform Truth Social, er habe mit Xi über Handel, Taiwan, den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie den Iran gesprochen und freue sich auf eine China‑Reise im Jahresverlauf. Beide Seiten unterstreichen damit das Interesse an stabileren Beziehungen – allerdings mit unterschiedlichen Akzenten: Peking pocht auf rote Linien, Washington hebt Gesprächsbereitschaft und die wirtschaftliche Tagesordnung hervor.

⚖️ Strategischer Balanceakt Hinter der versöhnlichen Rhetorik bleibt der Konfliktstoff unverändert. Xi signalisiert Gesprächsbereitschaft, koppelt sie jedoch an die Bedingung, dass Washington Chinas Souveränitätsansprüche nicht unterminiert. Für die USA bedeutet das, den Spagat zwischen Abschreckung und Dialog fortzusetzen: Unterstützung für Taiwan sichern, ohne die Eskalationsspirale mit Peking weiter anzuheizen.

🔎 Woran sich der Kurs messen lässt Ob die angekündigte Intensivierung der Kontakte mehr ist als ein taktisches Innehalten, wird sich an konkreten Schritten zeigen:

  • Handhabung künftiger Rüstungsgeschäfte mit Taiwan.
  • Militärisches Verhalten im Indopazifik.
  • Fähigkeit beider Seiten, Streitfragen einzuhegen, bevor aus Warnungen Krisen werden.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die chinesische Führung verbindet Dialogangebote mit klaren Bedingungen – das ist politisches Kalkül, kein Entgegenkommen. Wer gleichzeitig Blockadeszenarien übt, testet die Entschlossenheit Washingtons. Für die USA gilt: Abschreckung bleibt nur glaubwürdig, wenn Unterstützung für Taiwan und Präsenz nicht zur Verhandlungsmasse werden. Ein freundlicher Ton ersetzt keine klaren roten Linien in der Taiwanstraße. Stabilität entsteht nicht durch Beschwichtigung, sondern durch verlässliche Stärke und berechenbare Regeln.

Quelle: Externe Quelle

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