📈 Görlitzs Tourismus legt deutlich zu: Tagesgäste dominieren, See wird zum Faktor

📰 Aufschwung bestätigt Görlitz erlebt nach der Pandemie einen kräftigen touristischen Aufschwung. Eine am 3. Februar 2026 veröffentlichte Studie beziffert die touristischen Gesamteinnahmen für 2024 auf über 120 Millionen Euro – rund 19 Prozent mehr als vor Corona. Damit bestätigt die Neißestadt ihre Rückkehr auf einen klaren Wachstumspfad.

📈 Tagestourismus als Motor Die Dynamik speist sich vor allem aus dem Tagestourismus, der sich als klarer Umsatztreiber herauskristallisiert. Dieses Segment gibt dem Gesamtergebnis den entscheidenden Schub.

🌊 Berzdorfer See im Fokus Erstmals wurde der Berzdorfer See gesondert erfasst – ein Hinweis auf die wachsende Bedeutung des Naherholungsgebiets für die regionale Wertschöpfung. Der See steuerte 17,5 Millionen Euro zum Gesamtergebnis bei und wird damit zu einem messbaren wirtschaftlichen Faktor.

👥 Bilanz der Tagesgäste Rund 2,3 Millionen Tagesgäste besuchten 2024 die Stadt und gaben zusammen über 68 Millionen Euro aus. Das entspricht rechnerisch knapp 30 Euro pro Person und unterstreicht die Kaufkraft der Tagesbesuche.

🛏️ Übernachtungen und Beschäftigung Parallel dazu stieg die Zahl der Übernachtungen auf 370.000. Der Tourismus sichert das Einkommen von über 2.000 Menschen, wie die Europastadt GmbH betont.

🧭 Strukturelle Widerstandskraft Der Vergleich mit der Vor-Corona-Zeit signalisiert, dass Görlitz strukturell widerstandsfähiger aus der Krise hervorgeht. Die aktuellen Kennzahlen stützen diese Einschätzung und festigen den positiven Trend.

🛠️ Aufgaben für die Verstetigung Die Zahlen sind ein gutes Signal – doch sie verpflichten. Um den Aufschwung zu verstetigen, sollte die Stadt die hohe Zahl an Tagesgästen gezielt in längere Aufenthalte überführen.

  • Attraktive Kultur- und Veranstaltungsangebote
  • Bessere Vernetzung von Altstadt und Seelandschaft
  • Belastbare Infrastruktur für Verkehr, Sauberkeit und Sicherheit

⚖️ Konservativer Kurs Ein konservativer Kurs setzt auf solide Prioritäten: Qualität vor Quantität, Investitionen mit klarem Nutzen und Augenmaß – und die Wahrung der städtischen Lebensqualität als Maßstab künftiger Entscheidungen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis. Entscheidend ist, Tagesgäste in Aufenthalte mit Substanz zu verwandeln, statt kurzfristigen Rekorden hinterherzulaufen. Qualität, Ordnung und Sicherheit haben Vorrang, erst dann folgen zusätzliche Angebote. Investitionen müssen Nutzen klar belegen und Maß halten; Prestige ohne Ertrag ist zu vermeiden. Die städtische Lebensqualität bleibt Leitlinie – und sie setzt den Rahmen für alle weiteren Entscheidungen.

Quelle: Externe Quelle

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