📉 BAFA-Außenstelle Weißwasser lässt Befristungen auslaufen – Neubau wartet auf grünes Licht

📰 Lage zum Jahresbeginn. Am BAFA Standort Weißwasser sind zu Jahresbeginn 2026 284 Beschäftigte tätig, 34 weniger als vor einem Jahr. Die Behörde bestätigt den Rückgang und verweist darauf, dass befristete Verträge ausgelaufen sind. Ein genereller Stellenabbau ist nach Behördenangaben nicht geplant.

👥 Personalentwicklung. Der aktuelle Rückgang wird durch das Auslaufen befristeter Verträge erklärt. Darüber hinaus stellt die Behörde klar, dass keine weitergehende Reduktion des Personalbestands vorgesehen ist.

🏗️ Neubau geplant Start offen. Der seit Längerem avisierte Neubau bleibt vorgesehen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verweist auf das zuständige Bundesministerium, das zunächst einen Beschaffungsauftrag erteilen muss. Ohne diesen Auftrag kann die Umsetzung nicht beginnen, ein Termin dafür wurde bislang nicht genannt.

🏢 Standortprofil Weißwasser. Die Außenstelle besteht seit dem Frühjahr 2020. Sie ist Teil der Zusage des Bundes, bis 2029 in vom Strukturwandel betroffenen Regionen bis zu 5000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Dienstsitz ist derzeit auf vier Niederlassungen im Stadtgebiet verteilt. In Weißwasser setzt das BAFA vor allem die Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG um.

🔎 Einordnung für den Strukturwandel. Die Kürzung befristeter Stellen mag haushalterisch folgerichtig sein, sendet jedoch ein ambivalentes Signal in eine vom Kohleausstieg besonders betroffene Region. Für Glaubwürdigkeit in der Strukturpolitik braucht es verlässliche Zeitpläne und transparente Personalperspektiven.

⏱️ Aktualität und nächster Schritt. Ein Datum für den erforderlichen Beschaffungsauftrag liegt weiterhin nicht vor. Die Meldung wurde am 2. Februar 2026 um 16:44 Uhr aktualisiert.

🗨️ Kommentar der Redaktion. Wer den Strukturwandel ernst nimmt, darf die Menschen nicht mit auslaufenden Befristungen und unklaren Bauplänen alleinlassen. Der Bund muss den Beschaffungsauftrag zügig erteilen und eine belastbare Personalstrategie vorlegen. Ankündigungen genügen nicht, es braucht Termine und Verantwortung. Ein Standort in einer sensiblen Region darf nicht zwischen Verwaltungspraxis und Bauverzug aufgerieben werden. Verlässlichkeit ist jetzt Pflicht, nicht Kür.

Quelle: Externe Quelle

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