đ° Vereinbarung fĂŒr 2.500 Haushalte Zittau macht beim digitalen Infrastrukturausbau einen weiteren Schritt: Die beiden groĂen örtlichen Wohnungsgesellschaften WGO und Wohnbaugesellschaft Zittau haben mit dem Telekommunikationsanbieter OXG eine Vereinbarung geschlossen, die rund 2.500 zusĂ€tzliche Haushalte direkt ans Glasfasernetz fĂŒhren soll. Der Vertrag wurde im Rathaus unterzeichnet; anwesend waren unter anderem Karsten Görlich, UtaâSylke Standke und Peter Voss. Zugleich ist bekannt, dass frĂŒhere Baustellen des Unternehmens Unmut ausgelöst hatten â ein Hinweis darauf, wie wichtig eine geordnete Umsetzung ist.
đïž Teil des stadtweiten Ausbaus Der Schritt fĂŒgt sich in den laufenden stadtweiten Ausbau ein: Seit Mai 2025 treibt OXG in Zittau den Aufbau einer zukunftsfesten Glasfaserinfrastruktur voran. Perspektivisch sollen mehr als 11.800 Haushalte erreicht werden. Es handelt sich um ein offenes Netz, in dem bestehende AnschlĂŒsse vorerst weiter nutzbar bleiben und Kunden nicht sofort wechseln mĂŒssen. Ziel ist eine leistungsfĂ€hige, wettbewerbsfĂ€hige Versorgung, die den Standort langfristig stĂ€rkt.
đïž Effiziente ErschlieĂung ganzer Quartiere Mit der jetzt vereinbarten ErschlieĂung ihrer BestĂ€nde schaffen WGO und die stĂ€dtische Wohnbaugesellschaft die Voraussetzungen, um ganze Quartiere â insbesondere MehrfamilienhĂ€user â parallel und effizient an das Glasfasernetz (FTTH) heranzufĂŒhren. Das bĂŒndelt Bauabschnitte, reduziert den Koordinationsaufwand pro GebĂ€ude und beschleunigt die VerfĂŒgbarkeit gigabitfĂ€higer AnschlĂŒsse fĂŒr Mieterinnen und Mieter.
đïž Ăffentliche Unterzeichnung als Signal Die öffentliche Unterzeichnung im Rathaus unterstreicht den Anspruch, Planbarkeit und Transparenz zu wahren.
- Planbarkeit der Bauabschnitte
- Transparenz gegenĂŒber Mietern und Anwohnern
- Parallele ErschlieĂung von MehrfamilienhĂ€usern
â ïž QualitĂ€t im Tiefbau bleibt entscheidend Gleichzeitig bleibt die Mahnung aus der jĂŒngeren Vergangenheit bestehen: Beim Tiefbau und der OberflĂ€chenwiederherstellung braucht es PrĂ€zision, saubere Baustellenlogistik und klare Kommunikation mit Anwohnern. Denn die OXGâArbeiten hatten bereits fĂŒr Ărger gesorgt â ein Risiko, das sich durch bessere Abstimmung zwischen Stadt, Unternehmen und Wohnungswirtschaft minimieren lĂ€sst.
- PrÀzision im Tiefbau
- Saubere Baustellenlogistik
- Klare Kommunikation mit Anwohnern
đ¶ Offenes Netz stĂ€rkt Wettbewerb Das als offenes Netz konzipierte Angebot erlaubt es, bestehende AnschlĂŒsse vorerst weiter zu nutzen und nicht sofort zu wechseln. Damit soll eine leistungsfĂ€hige, wettbewerbsfĂ€hige Versorgung erreicht werden, die den Standort Zittau langfristig stĂ€rkt.
đ Pragmatischer Hebel fĂŒr Tempo Die Einbindung der groĂen Zittauer Wohnungsunternehmen ist ein pragmatischer Hebel, um den Glasfaserausbau von der AnkĂŒndigung in die FlĂ€che zu bringen. Richtig umgesetzt, erhöht sie die StandortqualitĂ€t, stĂ€rkt die digitale Grundversorgung und setzt private Investitionen zielgerichtet ein.
đ§ MaĂstĂ€be fĂŒr die Umsetzung Entscheidend wird sein, dass BauablĂ€ufe kontrolliert, BelĂ€stigungen begrenzt und Termine verlĂ€sslich kommuniziert werden â dann kann Zittau die 2.500 neuen AnschlĂŒsse zĂŒgig und ohne ĂŒbermĂ€Ăige Nebenwirkungen realisieren und den nĂ€chsten Meilenstein auf dem Weg zur flĂ€chendeckenden GigabitâInfrastruktur setzen.
đšïž đšïž Kommentar der Redaktion Diese Vereinbarung ist richtig, weil sie den Ausbau vom Papier in die Praxis bringt. Entscheidend ist nun Disziplin im Tiefbau und eine saubere OberflĂ€chenwiederherstellung. Die offene Netzstrategie ist vernĂŒnftig, aber sie ersetzt nicht die Pflicht zu QualitĂ€t und verlĂ€sslichen Terminen. Wo Koordination zwischen Stadt, Unternehmen und Wohnungswirtschaft greift, sinkt das Konfliktpotenzial. Zittau sollte den Erfolg an störungsarmen AblĂ€ufen und pĂŒnktlicher Fertigstellung messen, nicht an AnkĂŒndigungen.
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