💶 Rekord bei Auslandsüberweisungen: Deutschland überwies 2025 rund 528 Millionen Euro Kindergeld

📈 Rekordüberweisungen ins Ausland: Deutschland hat im Jahr 2025 so viel Kindergeld auf ausländische Konten überwiesen wie nie zuvor. Nach Angaben der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit summierten sich die Auslandsüberweisungen auf rund 528 Millionen Euro. Das entspricht ungefähr einem Prozent der gesamten Kindergeldzahlungen von etwa 55,3 Milliarden Euro. 2024 waren es rund 514 Millionen Euro. Der Trend zeigt weiter nach oben – mit politischer Sprengkraft.

⚖️ Rechtlicher Rahmen: Der Anspruch auf deutsches Kindergeld knüpft grundsätzlich an Erwerbstätigkeit und Steuerpflicht in Deutschland an – nicht zwingend an den Wohnsitz der Kinder. In einem Binnenmarkt mit offener Arbeitsmigration führt das dazu, dass Zahlungen auch dann greifen, wenn Kinder im EU-Ausland leben. Befürworter verweisen auf geltendes Recht und die Gleichbehandlung von Beitrags- und Steuerzahlern, unabhängig von der Nationalität.

Kritik und Missbrauchsrisiken: Kritiker monieren seit Jahren, dass dieses System anfällig für Mitnahmeeffekte und Betrug sei. Die steigenden Auslandsüberweisungen befeuern die Debatte und verstärken den Ruf nach mehr Transparenz, wirksamen Kontrollen und klaren Nachweispflichten.

🧮 Einordnung der Zahlen: Die 528 Millionen Euro markieren einen neuen Höchststand, doch der Anteil am gesamten Kindergeldetat bleibt gering. 2025 wurde für 17,57 Millionen Kinder Kindergeld gezahlt; davon hatten 3,93 Millionen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Mehr als ein Fünftel der Mittel floss damit an nicht-deutsche Kinder oder deren Familien.

🌍 Verschiebungen bei Empfängerländern: Die Bedeutung osteuropäischer Empfängerländer ist gestiegen. Unter den Kindergeldbeziehern liegen Ukrainer mittlerweile auf Platz drei – ein Indiz dafür, wie stark Migration und Arbeitsaufnahme in Deutschland die Statistik prägen.

Langfristige Entwicklung: Der neue Höchststand setzt eine seit Jahren beobachtete Entwicklung fort. 2010 lagen die Auslandsüberweisungen noch bei rund 35,8 Millionen Euro. Seither ist ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten.

🛡️ Konsequenzen für die Praxis: Die Zahlen sind ein Weckruf für eine nüchterne Bestandsaufnahme. Einerseits spricht der geringe Anteil gegen Alarmismus. Andererseits rechtfertigt das anhaltende Wachstum strengere Prüfmechanismen, klare Nachweise, Meldepflichten und systematische Datenabgleiche – idealerweise mit EU-weit einheitlichen, kontrollierbaren Regeln.

🏛️ Prinzipien der Leistungsgewährung: National gilt: Wer arbeitet und in Deutschland Steuern zahlt, hat Anspruch auf Leistungen. Zugleich muss der Staat sicherstellen, dass jeder Euro zweckgerecht ankommt. Ein konservativer Kurs zielt nicht auf pauschale Kürzungen, sondern auf rechtssichere, zielgenaue und effiziente Strukturen.

🗨️ Kommentar der Redaktion: Die Entwicklung ist ein Testfall für ordnungspolitische Klarheit: Leistungen folgen der Arbeit, nicht der Nationalität, aber sie müssen lückenlos überprüft werden. Der eine Prozentanteil darf nicht zur Beruhigung missverstanden werden, wenn die Beträge kontinuierlich steigen. Wer Anspruch hat, soll ihn ohne Misstrauensvorschuss erhalten; wer ihn missbraucht, muss ihn konsequent verlieren. Deutschland sollte auf EU-Ebene auf überprüfbare Nachweise, Meldepflichten und Datenabgleiche dringen und diese national strikt umsetzen. Konservative Politik heißt hier: keine pauschalen Kürzungen, sondern harte Kontrollen, klare Regeln und effiziente Verwaltung.

Quelle: Externe Quelle

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