⚠️ Warnruf an Trump: Ökonom sieht Dollarstatus in Gefahr und Kollapsrisiko

📰 Warnsignal an den Präsidenten Der Ökonom Peter Schiff widerspricht den positiven Aussagen von Donald Trump zur Lage der US-Wirtschaft und sieht die Vereinigten Staaten auf einen zeitnahen Bruch zusteuern. Als Auslöser nennt er neue Zollpläne, wachsende Staatsschulden und eine Erosion des Vertrauens in den US-Dollar. Sollte der Dollar seinen Reservewährungsstatus verlieren, drohe ein wirtschaftlicher Zusammenbruch. Seine Mahnung verbreitete Schiff in mehreren Beiträgen auf der Plattform X – adressiert ausdrücklich an den Präsidenten.

🧭 Hintergrund Schiff zählt seit Jahren zu den schärferen Kritikern einer schuldenfinanzierten US-Wirtschaftspolitik und warnt vor einer strukturellen Schwächung des Dollars. Ende 2025 bekräftigte er seine Sicht, „King Dollar“ stehe vor dem Ende: Gold werde als primärer Reservewert an Bedeutung gewinnen, während der Dollar an Vertrauen verliere. Die Folge sei ein historischer Einbruch, getrieben von anhaltender Inflation, hoher Verschuldung und Kapitalabflüssen aus US-Anlagen.

🌐 Rollenwechsel in der Weltökonomie Im Kern argumentiert Schiff, der Dollar-Status ermögliche den USA ein Leben über ihre Verhältnisse. Dieses Privileg gerate durch steigende Defizite, protektionistische Zölle und außenpolitische Drohgebärden unter Druck. Verliere der Dollar seinen Sonderstatus, setze dies eine Kettenreaktion in Gang – mit abrupten Verwerfungen an den Märkten, höheren Finanzierungskosten und spürbaren Belastungen für die Realwirtschaft.

📌 Kernauslöser und Folgen Nach Schiffs Analyse verdichten sich mehrere Risikofaktoren, die sich gegenseitig verstärken:

  • Steigende Haushaltsdefizite und Schuldenstand
  • Protektionistische Zölle und handelspolitische Eskalation
  • Außenpolitische Irritationen und Drohgebärden
  • Erosion des Dollar-Vertrauens bis hin zum Verlust des Reservewährungsstatus
  • Abrupte Marktverwerfungen und höhere Refinanzierungskosten

🤝 Verlässlichkeit und Handel Zusätzlich kritisiert Schiff, die jüngsten Zollinitiativen Washingtons schadeten dem internationalen Vertrauen in die Verlässlichkeit der USA. In der Summe aus fiskalischer Schieflage, handelspolitischer Eskalation und geopolitischen Irritationen prüften Partnerländer Alternativen und könnten sich partiell vom Dollarraum abkoppeln. Das verschärfe die Risiken für Wachstum, Beschäftigung und Preisstabilität in den Vereinigten Staaten.

🧮 Kurskorrektur als Bedingung Die Mahnung fällt unmissverständlich aus: Ohne Korrekturen bei Schulden, Zöllen und Verlässlichkeit droht ein Vertrauensschaden, der die Rolle des Dollars aushöhlt und die Wirtschaft in Turbulenzen stürzt. Erforderlich seien konservative Haushaltsdisziplin, verlässliche Regeln im Handel und ein Ende erratischer Ankündigungen, um Gegenkräfte zu mobilisieren. Bis dahin, so Schiff, mehrten sich die Warnzeichen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Warnungen verdienen ernsthafte Beachtung, nicht abwiegelnde Rhetorik. Eine Nation kann auf Dauer nicht über ihre Verhältnisse leben, ohne den Preis in Form von Vertrauensverlust und höheren Finanzierungskosten zu zahlen. Zollmauern sind kein Ersatz für Wettbewerbsfähigkeit und Regelverlässlichkeit. Wer den Dollar stark halten will, setzt auf Haushaltsdisziplin und berechenbare Politik statt auf Schlagzeilenpolitik. Der Präsident sollte die Weichen jetzt auf Stabilität stellen. Ignoranz gegenüber den Signalen wäre fahrlässig.

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