⚠️ Putin-naher Stratege droht Europa: Deutschland und Großbritannien im nuklearen Visier

🚨 Eskalative Drohung aus Moskau Ein prominenter außenpolitischer Vordenker aus dem Umfeld Wladimir Putins hat in einem Gespräch mit dem US-Moderator Tucker Carlson mögliche Ziele russischer Atomschläge benannt — darunter ausdrücklich Deutschland und das Vereinigte Königreich. Polen wurde ebenfalls erwähnt; für Deutschland und Großbritannien sprach er von einer Priorität, wörtlich: „Deutschland zuerst“. Der Vorstoß ist Teil einer offen eskalierenden Rhetorik, mit der Moskau nach eigenem Bekunden „europäische Eliten zur Vernunft bringen“ wolle.

🧭 Wer ist der Mann hinter den Worten Es handelt sich um Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik und Mitbegründer des Valdai-Clubs. Er gilt als Stimme, die in Moskau Positionen formuliert, die der Kreml nicht immer offiziell ausspricht. In dem Gespräch zeichnete er Europa als historische „Quelle des Übels“ und stellte einen möglichen Einsatz von Atomwaffen in Aussicht, sollte Russland sich militärisch in der Ukraine in einer Niederlage befinden — „in ein oder zwei Jahren“ sei eine Eskalation denkbar.

🎯 Benannte Ziele und Prioritäten Karaganow nannte drei Länder als potenzielle Ziele: Polen, Deutschland und das Vereinigte Königreich. Besonders brisant: Er erklärte, seine „Wahl“ falle auf Großbritannien und Deutschland — „Deutschland zuerst“.

🗺️ Begründung für Polen und die Militärinfrastruktur Zur Erwähnung Polens verwies er auf Posen mit dem US-Stützpunkt Camp Kościuszko, dem Forward Headquarters des V. US-Korps. In der Region sind zudem ein großes Vordepot der US-Armee APS-2 sowie Luftwaffeninfrastruktur verankert, die aus russischer Sicht eine schnelle NATO-Verstärkung ermöglichen. Zugleich behauptete Karaganow, die USA würden auf einen Schlag gegen Posen nicht reagieren — eine These, die den Abschreckungskern der NATO herausfordert.

🛡️ Widerspruch aus dem Westen Widerspruch kam umgehend: Der ehemalige Eurokorps-Kommandeur Jaroslaw Gromadzinski bewertete die Aussagen als „Propaganda und Einschüchterung“, nicht als reale Einsatzplanung. Er ordnete die Drohkulisse in ein bekanntes Muster russischer Nuklearrhetorik ein, die seit Kriegsbeginn die Debatte in Europa beeinflusst.

🔎 Einordnung der Botschaft Karaganows Vorstoß ist mehr als schrille Lautstärke. Er zielt erkennbar darauf, westliche Handlungsbereitschaft zu unterminieren, politische Debatten in Europa zu vergiften und die Entschlossenheit der NATO zu testen.

🇩🇪 Konsequenzen für Deutschland und Verbündete Ein konservativ-nüchterner Blick gebietet: Keine Panik, aber klare Kante. Deutschlands Antwort muss in Abschreckung, Bündniskohäsion und Resilienz liegen — ohne rhetorische Überhitzung, aber mit unmissverständlicher Verteidigungsbereitschaft. Die Drohungen sind ernst zu nehmen, bleiben jedoch — nach Einschätzung erfahrener Militärs — vor allem ein Instrument der psychologischen Kriegsführung.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Drohungen sind Teil eines kalkulierten Spiels mit der Angst. Wer Atomschläge ins Spiel bringt, testet nicht nur Nerven, sondern auch Bündnisgrundsätze. Die richtige Antwort ist nüchtern: glaubwürdige Abschreckung, feste Bündnistreue, harte Resilienz. Illusionen und Beschwichtigung sind fehl am Platz; Klartext und Wehrhaftigkeit sind es nicht. Deutschland und Europa müssen zeigen, dass sie sich nicht spalten lassen — und dass jede Infragestellung der NATO-Abschreckung zum Scheitern verurteilt ist.

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