🚌 Überfüllte Linie 67 lässt Schüler in Herrnhut zurück

🚌 Überfüllung auf Linie 67 Seit Beginn des laufenden Schuljahres bleiben am Bahnhof Herrnhut wiederholt Schülerinnen und Schüler zurück, weil die Regionalbuslinie 67 vor allem montags und freitags zur Abfahrt um 14:04 Uhr so stark ausgelastet ist, dass nicht alle Fahrgäste mitfahren können.

🗺️ Wichtige Verbindung für die Oberlausitz Die Linie 67 verbindet Herrnhut unter anderem mit Berthelsdorf und Bernstadt und führt weiter nach Görlitz. Sie gilt als zentrale Achse für Schülerinnen, Schüler und Pendler im Alltagsverkehr.

Kritische Abfahrt um 14:04 Uhr Die Überfüllung tritt regelmäßig zu Wochenbeginn und -ende auf, wenn vielerorts der Unterricht endet. Besonders problematisch ist die Fahrt um 14:04 Uhr ab Herrnhut; der nächste Kurs folgt erst etwa eine Stunde später, was die Situation verschärft.

📈 Spitzenlast als Systemtest Die nachmittägliche Spitzenlast ist systembedingt sensibel: Reicht die Kapazität nicht aus oder fällt ein Verstärkerangebot weg, hat das unmittelbare Folgen für die Verlässlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs.

⚠️ Folgen für Alltag und Anschlüsse Für Betroffene entstehen spürbare Wartezeiten und Umwege. Das belastet die Familienorganisation, gefährdet Anschlusswege und beschädigt das Vertrauen in den ÖPNV.

🛠️ Kurzfristige Entlastungsschritte Zur Entzerrung bieten sich pragmatische Maßnahmen an, um die kritische Nachmittagslage zu stabilisieren:

  • Verstärkerfahrten in der Hauptnachfragezeit am Nachmittag
  • Einsatz größerer Fahrzeuge
  • Gezielte Taktverdichtung rund um die 14:04-Uhr-Fahrt, besonders montags und freitags

🔭 Ausblick und Zwischenlösung Mittelfristig sollte die Nachfrageentwicklung eng beobachtet werden, um die Kapazitäten bedarfsgerecht zu steuern. Bis dahin gilt: Wer in Herrnhut die 14:04-Uhr-Fahrt nutzen will, sollte früh am Bahnsteig sein – und muss häufig dennoch warten.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der Schülerverkehr ist Pflicht, nicht Kür. Wenn Nachmittagsfahrten regelmäßig überfüllt sind, fehlt es an Entschlossenheit in Planung und Steuerung. Wer junge Fahrgäste zurücklässt, schwächt Vertrauen in die öffentliche Daseinsvorsorge. Jetzt sind Aufgabenträger und Betreiber gefordert: sofortige Verstärkerfahrten, größere Fahrzeuge und engere Takte in der kritischen Lage. Langfristige Konzepte sind wichtig, aber das akute Problem duldet keinen Aufschub.

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