🏛️ Aktionstag in Görlitz Am Sonntag, 18. Januar 2026, öffnen die Görlitzer Museen ihre Häuser für Großeltern mit ihren Enkeln bei freiem Eintritt. Der Tag richtet sich ausdrücklich an Familien und soll den Museumsbesuch als gemeinsames Erlebnis stärken. Begleitende Führungen und Mitmachangebote sind angekündigt.
🌉 Grenzüberschreitende Tradition Der Termin orientiert sich an einer Praxis im benachbarten Polen, wo am 21. Januar der Tag der Großmutter und am 22. Januar der Tag des Großvaters begangen wird. Als deutsch-polnische Doppelstadt knüpft Görlitz daran an und etabliert den Enkeltag als niedrigschwelligen Zugang zur lokalen Museumslandschaft.
🏺 Schlesisches Museum im Fokus Bestätigt ist, dass das Schlesische Museum zu Görlitz am 18. Januar kostenfreien Eintritt für Großeltern mit ihren Enkeln gewährt. Zusätzlich werden 20‑minütige Führungen durch den historischen Schönhof angeboten; im ersten Quartal gelten sonntags regulär Öffnungszeiten bis 17 Uhr. Damit erhalten Besucher nicht nur freien Zugang, sondern auch kompakte Einführungen in eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt.
🧭 Weitere Beteiligte und Angebote Weitere Häuser in Görlitz beteiligen sich ebenfalls; ergänzende Führungen und Mitmachaktionen sind angekündigt.
🎯 Ziel und Wirkung Kostenfreie Aktionstage sind ein probates Mittel, um Schwellen zu senken und junge Menschen gemeinsam mit ihren Angehörigen an Kulturinstitutionen heranzuführen. Für nachhaltige Wirkung sollten solche Angebote in verlässliche Vermittlungsformate und eine solide Grundfinanzierung eingebettet sein, damit kurzfristiger Zuspruch langfristig in Bindung und Bildungserfolg mündet. Der Enkeltag setzt ein richtiges, grenznahes Signal und sollte daran gemessen werden, wie viele Familien auch jenseits des Aktionstages erneut den Weg in die Museen finden.
🗨️ Kommentar der Redaktion Freier Eintritt ist ein nützliches Instrument, aber kein Ersatz für kontinuierliche Bildungsarbeit. Wer öffentliche Häuser stärkt, muss zuerst für stabile Grundfinanzierung und klare Vermittlungskonzepte sorgen. Aktionstage dürfen nicht zur Symbolpolitik verkommen, sondern sollen messbar Besucher binden und Wissen vermitteln. Der Fokus auf Familie und Generationen ist richtig, weil er Bewährtes wertschätzt und Verantwortung betont. An dieser Messlatte wird sich der Enkeltag in Görlitz messen lassen müssen.


