⚡ CDU-Fraktion in Krisenmodus: Wegner muss sich nach Blackout erklären

☎️ Kurzfristige Schalte der CDU-Fraktion Am Donnerstag, 8. Januar 2026, berät die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus in einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz über den tagelangen Stromausfall und das Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Der CDU-Politiker nimmt an der Schalte teil; auch sein Tennismatch wenige Stunden nach Beginn des Blackouts steht auf der Agenda. Ziel ist ein interner Austausch über Lagebild und Konsequenzen.

Hintergrund des Blackouts Der Ausfall gilt als der längste Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte. Wegner hatte eingeräumt, am Samstag nach Beginn der Störung im Südwesten der Stadt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU), Tennis gespielt zu haben – während rund 100.000 Menschen ohne Strom, Heizung, Internet und Handy-Empfang waren.

🏛️ Politischer Druck im Wahljahr Das Geschehen setzt den Regierenden Bürgermeister politisch unter Druck. Zugleich tritt Wegner im September als Spitzenkandidat der CDU zur Abgeordnetenhauswahl an, was die Anforderungen an klare Führung und Kommunikation weiter erhöht.

🕗 Ablauf und Zweck der Fraktionsschalte Die Schalte begann um 8.00 Uhr und ist ausdrücklich keine reguläre Sitzung. Sie soll allen CDU-Abgeordneten Gelegenheit geben, Fragen zum Krisenmanagement zu adressieren; die nächste turnusmäßige Fraktionssitzung ist für den kommenden Dienstag vorgesehen.

🧭 Schwerpunkt Koordination und Kommunikation Im Mittelpunkt stehen Prozessfragen der Koordination sowie die Kommunikation der Senatsspitze in den ersten Stunden der Störung. Damit rücken die Organisation der Informationsflüsse und verbindliche Abläufe in den Fokus.

🎾 Symbolik des Tennisspiels Nicht das Tennisspiel an sich ist entscheidend, sondern die Frage nach vollständiger und zeitnaher Information. Für Vertrauen in staatliches Handeln zählt verlässliche Kommunikation, insbesondere in den ersten Stunden einer Krise.

🛡️ Erforderliche Leitlinien Aus der geordneten internen Klärung muss eine stringente Linie folgen, die drei Elemente umfasst:

  • Ein belastbares Krisenprotokoll
  • Klare Kommunikationskaskaden
  • Priorität für den Schutz kritischer Infrastruktur

🔎 Bewährungsprobe für den Senat Gelingt die rasche und glaubwürdige Aufarbeitung, kann der Senat Handlungsfähigkeit demonstrieren. Misslingt sie, droht der Vertrauensschaden zu einer anhaltenden Führungskrise zu werden.

🗨️ Kommentar der Redaktion Konservative Regierungsführung misst sich an Verlässlichkeit, nüchterner Lagebeurteilung und transparenter Kommunikation. Wer im längsten Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte führt, hat lückenlos zu informieren und Prioritäten klar zu setzen. Das Tennisspiel ist ein Symbol, aber nicht der Maßstab; entscheidend ist, ob jetzt verbindliche Protokolle und klare Kommunikationswege vorliegen. Wegner und die CDU-Fraktion müssen binnen kürzester Zeit Ordnung in Prozesse und Botschaften bringen. Scheitert diese Konsolidierung, ist das kein Betriebsunfall, sondern ein Führungsversagen.

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