🚓 Grenzfahnder stoppen Transporter – Polizei meldet Schwerpunktkontrollen und Delikte in Ostsachsen

📰 Einsätze im Überblick Am Mittwoch, 7. Januar 2026, hat die Polizeidirektion Görlitz eine breite Einsatzbilanz vorgelegt. Im Fokus steht eine Kontrolle der Fahndungsgruppe Grenze auf der B 178n bei Oberseifersdorf: In einem Ford Transit mit rumänischen Kennzeichen fanden Beamte in der Nacht zum Mittwoch elektrische Geräte im geschätzten Wert von 9.000 Euro. Fünf Insassen konnten keinen Eigentumsnachweis vorlegen, die Gegenstände wurden sichergestellt. Daneben registrierte die Polizei umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen, mehrere Unfälle ohne Verletzte sowie Diebstähle, Sachbeschädigungen und Fahrerfluchten.

🛂 Kontrolle der Fahndungsgruppe Grenze Die FGG kontrollierte den Ford Transit auf der B 178n bei Oberseifersdorf und stieß auf eine größere Menge Elektronik, deren Herkunft und Eigentum ungeklärt sind. Die Gegenstände wurden sichergestellt, die Ermittlungen zur Zuordnung laufen.

🛡️ Hintergrund zur FGG Seit Herbst 2025 ist die FGG an den Standorten Zittau und Pirna aktiv. 24 Beamtinnen und Beamte fahnden grenznah abseits der Autobahnen, vorrangig zur Bekämpfung illegaler Migration sowie grenzüberschreitender Eigentums- und Betäubungsmitteldelikte. Die Einbindung in bestehende Fahndungs- und Kompetenzzentren und die Zusammenarbeit mit Spezialdienststellen stärken Informationsaustausch und operative Schlagkraft.

🛣️ Verkehrskontrollen und Verstöße Auf der A 4 bei Bautzen-West überwachte die Autobahnpolizei am 6. Januar sechs Stunden lang die Geschwindigkeit. Von 2.450 gemessenen Fahrzeugen waren 43 zu schnell; ein Mercedes mit Berliner Kennzeichen erreichte 160 km/h als Höchstwert, verbunden mit 200 Euro Bußgeld und einem Punkt. Zwei Auffahr- beziehungsweise Spurwechselunfälle auf der A 4 verursachten Sachschäden von rund 16.000 Euro, verletzt wurde niemand. Bei Ludwigsdorf stoppten Beamte zudem einen Lkw mit manipulierter Software zur Umgehung des AdBlue-Verbrauchs; die Weiterfahrt wurde untersagt und 1.000 Euro Sicherheitsleistung erhoben.

🏙️ Städte und Landkreise In Bautzen ermittelt der Staatsschutz nach dem Aufbringen eines verfassungsfeindlichen Symbols. In Lieske wurden bei einer Messung 61 Geschwindigkeitsverstöße registriert; zwei Fahrer erwarten 400 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Weitere registrierte Delikte im Überblick:

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis in Bautzen
  • Fahrerfluchten in Kamenz, teils mit Zeugensuche
  • Diebstahl von Pyrotechnik in Lauta
  • Brand zweier Wohnwagen in Lohsa, Schaden etwa 30.000 Euro
  • Diebstahl eines Anhängers in Görlitz
  • Alkoholfahrt mit 0,74 Promille
  • Diebstahl eines Stromkastens in Kunnersdorf
  • Zwei unerlaubte Entfernungen vom Unfallort im Revier Weißwasser, Sachschäden bis 25.000 Euro

📌 Fazit Die Bilanz zeigt: Präsenz und Schwerpunktkontrollen wirken. Die Bandbreite der Delikte reicht von Eigentums- und Verkehrsverstößen bis zu Manipulationen an Emissionssystemen. Angesichts grenznaher Tatgelegenheiten bleibt konsequente Fahndung abseits der Autobahnen zentral. Während die Ermittlungen zu Herkunft und Eigentum der sichergestellten Elektronik andauern, setzt die Polizei auf sichtbare Kontrollen, zügige Sanktionierung und Zeugenhinweise, um den Fahndungsdruck im Osten des Freistaats hochzuhalten.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Bilanz unterstreicht, dass konsequente Grenzfahndung und sichtbare Kontrollen unverzichtbar sind. Eigentums- und Verkehrsdelikte dürfen nicht verharmlost werden, sie gefährden Sicherheit und Ordnung. Manipulationen an Emissionssystemen sind kein Kavaliersdelikt, sondern bewusste Regelumgehung. Sanktionen müssen zügig und spürbar erfolgen, damit Abschreckung wirkt. Bürger sollen Hinweise geben und Behörden die Maßnahmen entschlossen durchsetzen, damit der Rechtsstaat im Grenzraum unmissverständlich Präsenz zeigt.

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