🧹 Überblick Im Landkreis Bautzen werden im März erneut landkreisweite Aufräumtage vorbereitet. Gemeinden, Vereine, Initiativen und Unternehmen sind zur Teilnahme aufgerufen; Handschuhe, Müllsäcke und Container werden bereitgestellt. Die Meldung wurde am 6. Januar 2026 um 17:12 Uhr veröffentlicht.
🏛️ Trägerschaft Träger der Aktion sind die Naturzentrale zusammen mit der Naturschutzstation Neschwitz e. V., dem Naturschutzzentrum „Oberlausitzer Bergland“ e. V. und dem Abfallamt des Landkreises Bautzen.
🗓️ Zeitraum und Zielsetzung Die Müllaktionstage finden seit mehreren Jahren jeweils in der Vor-Osterzeit statt; 2026 sollen sie vom 2. bis 29. März laufen. Ziel ist es, vor allem Parks, Grünanlagen, Spielplätze und Straßenränder sichtbar zu reinigen und bürgerschaftliches Engagement vor Ort zu stärken.
🤝 Beteiligung und Anmeldung Die Koordinatoren werben ausdrücklich um breite Beteiligung aus der Zivilgesellschaft und der örtlichen Wirtschaft. Die Anmeldung erfolgt zentral über die Naturzentrale; dort werden Gruppen registriert und Einsätze gebündelt.
🧰 Organisation und Material Das Vorgehen ist pragmatisch angelegt: Wer mitmacht, erhält Material gestellt, sodass der Aufwand niedrig bleibt und sich auch kleinere Gruppen einbringen können.
📈 Rückblick und Ausblick Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 1.800 Freiwillige und sammelten unter anderem Autoreifen, Säcke voller Kleidung sowie zahlreiche Zigarettenstummel. Nach der positiven Resonanz 2025 soll der Impuls in diesem Jahr verstetigt werden.
ℹ️ Service Für Rückfragen stehen eine Kontaktadresse sowie eine Telefonhotline zur Verfügung.
🧭 Einordnung Die Müllaktionstage im Kreis Bautzen setzen auf Eigenverantwortung und Gemeinsinn. Wenn Organisation und Material stehen, sinkt die Hürde für freiwilliges Anpacken spürbar. Zugleich gilt: Sauberkeit ist nicht nur eine Frage einzelner Aktionstage, sondern täglicher Disziplin und klarer Regeln. Bürgerliches Engagement kann kommunale Aufgaben sinnvoll ergänzen, ersetzt aber weder Ordnung noch Verursacherprinzip. Der März bietet die Gelegenheit, sichtbare Pflege des öffentlichen Raums mit einem deutlichen Signal gegen Vermüllung zu verbinden.
🗨️ Kommentar der Redaktion Die Aktion ist richtig und notwendig: Ordnung im öffentlichen Raum beginnt bei klaren Regeln und persönlicher Verantwortung. Wer Müll hinterlässt, muss Verantwortung tragen; freiwilliges Engagement darf nicht zur Ausrede für Nachlässigkeit werden. Kommunen und Träger setzen den Rahmen, die Bürger füllen ihn – beides gehört zusammen, ohne Romantik. Vorbildlich ist die klare Organisation mit bereitgestelltem Material; nun braucht es konsequente Disziplin im Alltag. Das Signal muss eindeutig bleiben: Vermüllung hat keinen Platz, und das Verursacherprinzip gilt.


