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👨‍👩‍👧 Verantwortung übernehmen: Dresden wirbt um Pflegeeltern – Online-Infoabend am 14. Januar

🗓️ Digitaler Infoabend am 14. Januar 2026 Die Landeshauptstadt Dresden sucht neue Pflegeeltern und lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 14. Januar 2026, um 18:30 Uhr zu einem digitalen Informationsabend ein.

👨‍👩‍👧 Familien vor Heimen Die Stadt betont die Priorität eines familiären Umfelds gegenüber einer Heimunterbringung – ein Signal für mehr Verbindlichkeit im Kinderschutz und weniger institutionelle Lösungen.

📊 Zahlen und Verantwortung Derzeit engagieren sich in Dresden rund 350 Pflegefamilien, die mehr als 400 Kinder betreuen; die Jugendhilfe verweist auf die damit verbundene erhebliche Verantwortung.

🤝 Rückkehr als Ziel Oberstes Ziel bleibt möglichst die Rückkehr der Kinder in ihre Herkunftsfamilien; die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern ist ausdrücklich Teil des Konzepts.

⚠️ Gründe für zeitweilige Pflege Anlässe reichen von Überforderung über Krankheit und Suchtprobleme bis hin zu Gewalt und verdeutlichen den dauerhaften Bedarf; zugleich stellt sich die Frage, wie familiennahe Lösungen langfristig tragfähig organisiert und finanziert werden.

Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber Erwartet werden ein stabiles Lebensumfeld, Zuwendung, Geduld, Verlässlichkeit und vor allem Zeit.

🎓 Vorbereitung und Schulung Vor einer Aufnahme steht eine zehnwöchige Vorbereitung: Die Pflegekindberatung von „Pflegekind in Dresden“ (Diakonisches Werk – Stadtmission Dresden gGmbH) und „Wegen Uns“ Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e. V. schult künftige Pflegeeltern in Alltagspraxis, Pädagogik, rechtlichen Fragen und in der Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien.

🏠 Eignungsprüfung mit Hausbesuchen Zur Eignungsprüfung gehören zwei Hausbesuche, in denen die persönliche und wirtschaftliche Situation erörtert wird.

💻 Erste Kontaktaufnahme Weiterführende Informationen sind über die städtische Webpräsenz erhältlich; der Informationsabend ist online erreichbar und soll die erste Kontaktaufnahme erleichtern, ohne die notwendige Sorgfalt in Auswahl und Begleitung zu mindern.

🎯 Fazit Dresden setzt bewusst auf Verantwortung in der Familie statt auf anonyme Heime: Der Staat kann Schutz bieten und Verfahren organisieren, gebraucht werden jedoch verlässliche Bürger, die bereit sind, Kindern vorübergehend Stabilität zu geben; am 14. Januar um 18:30 Uhr bietet sich ein niederschwelliger Einstieg, der zugleich die berechtigten Anforderungen transparent macht.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Priorität für das familiäre Umfeld ist richtig und überfällig. Wer Kinderschutz ernst nimmt, stärkt Bindung, Kontinuität und Verantwortung – nicht Apparate. Zugleich muss gelten: Verlässlichkeit entsteht nur, wenn Staat und Träger klare Verfahren, verbindliche Standards und solide Finanzierung dauerhaft sichern. Eine Ausweitung anonymer Heimerziehung darf kein Ersatz für fehlende Verantwortung in Familien und Nachbarschaften sein. Bürger, die sich dieser Aufgabe stellen, verdienen Respekt und konsequente Begleitung; die Stadt ist in der Pflicht, sorgfältig auszuwählen und konsequent zu unterstützen.

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