📰 Überblick Am Montagmorgen hat sich auf der Ortsverbindungsstraße „Am Eichler“ bei Herrnhut im Ortsteil Rennersdorf im Landkreis Görlitz ein VW überschlagen, nachdem der Fahrer einem plötzlich auftauchenden Wildtier auswich. Die Strecke wurde für Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt, die Polizei ermittelt zum genauen Ablauf, der Fahrer blieb unverletzt.
🌄 Ort und Zeitpunkt Der Unfall ereignete sich gegen 8:45 Uhr auf einer ländlichen Verbindung in der Oberlausitz, wo in den Morgenstunden vermehrt mit Wildwechsel zu rechnen ist.
🚑 Einsatz und Sperrung Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort im Einsatz. Für die Dauer der Maßnahmen wurde die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt.
🚗 Ablauf des Geschehens Ein 58-jähriger Fahrer war mit einem VW Touran unterwegs und wich einem Reh aus. Der Wagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und kam kopfüber im Straßengraben zum Liegen; der Mann wurde vor Ort untersucht und blieb unverletzt.
💰 Schadensbilanz Der Sachschaden wird auf rund 10.500 Euro beziffert.
🌲 Hintergrund Wildwechsel Der Unfall geschah auf einer schmalen Landstraße in einem Bereich, in dem in den Morgenstunden vermehrt mit querendem Wild zu rechnen ist.
🧭 Prävention Der Fall zeigt, wie schnell ein gut gemeintes Ausweichmanöver auf schmalen Landstraßen eskalieren kann. Folgende Grundsätze bleiben entscheidend:
- Besonnenes Handeln
- Angepasste Geschwindigkeit
- Erhöhte Aufmerksamkeit in den Dämmerungsstunden
🕵️ Ermittlungen Die Polizei prüft die Umstände des Ausweichmanövers und die Folgeschäden, um zu klären, welche Faktoren im konkreten Fall zum Überschlag führten.
🗨️ Kommentar der Redaktion Dieser Vorfall ist ein deutliches Signal: Auf schmalen Landstraßen hat Vorsicht klare Priorität. Wer in den Morgenstunden unterwegs ist, muss jederzeit mit Wild rechnen und sein Tempo strikt anpassen. Ausweichmanöver mögen gut gemeint sein, doch sie verwandeln eine Gefahr oft in ein größeres Risiko. Die Lehre ist einfach und unmissverständlich: Ruhe bewahren, Geschwindigkeit reduzieren, aufmerksam fahren. Dass niemand verletzt wurde, ist Glück und darf nicht über die Verantwortung am Steuer hinwegtäuschen.


