DAS NEUSTE

🎆 Ostsachsen zum Jahreswechsel: überwiegend ruhig, doch Attacken und erhebliche Sachschäden

📰 Überblick Rund um den Jahreswechsel 2025/2026 hat die Polizei in den Landkreisen Görlitz und Bautzen eine überwiegend friedliche Nacht registriert. Dennoch kam es zu sicherheitsrelevanten Vorfällen, von Bränden über Sachbeschädigungen bis hin zu Angriffen auf Einsatzkräfte. Besonders ins Gewicht fiel ein größerer Schaden in einer Marktpassage.

👮‍♂️ Einsatzlage und Zahlen Die Polizeidirektion Görlitz war vom 31. Dezember 2025, 18.00 Uhr, bis 1. Januar 2026, 6.00 Uhr, mit erhöhter Präsenz im Einsatz. Das Lagezentrum verzeichnete in diesem Zeitraum ein deutlich gestiegenes Notrufaufkommen; Schwerpunkte lagen in den Innenstädten von Bautzen und Görlitz. Insgesamt wurden knapp 45 Strafanzeigen gefertigt und rund 40 Gefahrenabwehreinsätze abgearbeitet.

💥 Schwerwiegende Vorfälle Zu den gravierendsten Ereignissen zählte eine Explosion in der Marktpassage von Wittichenau, bei der mehrere Scheiben barsten; der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro beziffert. In Hoyerswerda wurde ein Funkstreifenwagen aus einer rund 30-köpfigen Gruppe heraus mit Pyrotechnik beschossen; ein 20-Jähriger mit 1,20 Promille wurde gestellt, Anzeigen wurden gefertigt und Platzverweise erteilt.

🧯 Weitere registrierte Delikte In Görlitz wurde ein Altkleidercontainer in Brand gesetzt (rund 500 Euro Schaden). In Bautzen kam es zur Sprengung eines Zigarettenautomaten (circa 5.000 Euro Schaden). In Herrnhut wurde eine Explosion registriert (etwa 6.000 Euro Schaden). Ebenfalls in Bautzen brannte ein Transporter (Schaden rund 10.000 Euro).

🚧 Witterungsbedingte Unfälle Zusätzlich wurden Unfälle infolge der Witterung verzeichnet. Auf der A4 kam es nach einem Lkw-Unfall zu einer Vollsperrung, der Schaden beträgt etwa 18.000 Euro. Auf der S95 gab es einen Crash mit zwei Leichtverletzten; beim mutmaßlichen Verursacher wurden 1,26 Promille festgestellt, der Schaden liegt bei rund 25.000 Euro.

⚖️ Bewertung und Konsequenzen Die Bilanz fällt gemischt aus: Das Gros der Feiernden hielt sich an Recht und Ordnung, einzelne Exzesse verursachten jedoch vermeidbare Risiken und Kosten. Wer Einsatzkräfte angreift oder mit Pyrotechnik fahrlässig handelt, überschreitet eine rote Linie. Erforderlich sind konsequente Ahndung und eine klare Erwartungshaltung. Silvester ist kein rechtsfreier Raum, der Schutz von Menschen, Infrastruktur und öffentlichem Raum hat Vorrang.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Ereignisse dieser Nacht zeigen, wie dünn die Linie zwischen Feier und Gesetzesbruch sein kann. Wer Einsatzkräfte attackiert oder mit Pyrotechnik leichtfertig umgeht, muss spürbar sanktioniert werden. Der Staat hat die Pflicht, Ordnung durchzusetzen und die öffentliche Sicherheit eindeutig über individuelle Launen zu stellen. Klare Regeln und konsequentes Durchgreifen schützen Anständige und schrecken Nachlässige ab. Silvester ist kein Experimentierfeld, sondern ein Datum, an dem Recht und Respekt ohne Abstriche gelten müssen.

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