🛠️ Arbeit als Leitlinie: Landkreis Görlitz ordnet Integrationspolitik nach Personalwechsel neu

📰 Neuausrichtung der Integrationsarbeit Der Landkreis Görlitz stellt seine Integrationspolitik auf eine arbeitszentrierte Basis und bindet sie enger an die Wirtschaftsförderung. Eine Schlüsselrolle übernehmen die bereits etablierten Welcome Center, während die künftige Funktion des Beauftragten für Integration und Teilhabe noch festgelegt wird.

🎯 Strategische Zielsetzung Ziel ist es, Integrationsmaßnahmen und den Zugang zum Arbeitsmarkt konsequent zu verzahnen, um die Fachkräftepolitik des Kreises zu stützen. Die Neujustierung erfolgt in einer Übergangsphase, in der Zuständigkeiten in der Verwaltung neu geordnet werden.

🧭 Welcome Center als Drehscheibe Die Welcome Center dienen als niedrigschwellige Anlaufstelle für Zuzüglerinnen und Zuzügler aus dem In- und Ausland. Sie sind als kostenfreie Dienstleistung des Landkreises konzipiert, ermöglichen Termine telefonisch, per Video oder vor Ort und verweisen zusätzlich auf digitale Hilfen wie die Integreat-App. Ein Standort befindet sich in Zittau; das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Arbeitgeber.

🛠️ Beratung und Begleitung In der Praxis beraten die Welcome Center zu aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Fragen, zur Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie zum Zugang zu Sprachkursen und weiteren Angeboten. Sie fungieren zugleich als Schnittstelle zu Unternehmen, die bei Einstellung und Begleitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterstützung benötigen.

  • Aufenthalts- und Arbeitsrecht klären
  • Anerkennung ausländischer Abschlüsse begleiten
  • Zugang zu Sprachkursen und weiteren Angeboten eröffnen
  • Kontakt und Koordination mit Arbeitgebern herstellen
  • Unbürokratische Terminbuchung und Erstberatung sichern
  • Digitale Wegweiser ergänzend bereitstellen

📞 Servicewege Terminbuchungen und Erstberatung erfolgen unbürokratisch; ergänzend stehen digitale Wegweiser bereit.

🧩 Rolle des Beauftragten Die Position des Beauftragten für Integration und Teilhabe wird neu zugeschnitten. Welche konkreten Aufgaben sie im Gefüge der arbeitsmarktorientierten Integrationsarbeit erhält, ist in der Übergangsphase noch offen.

📈 Arbeitsmarkt als Leitplanke Der Ansatz, Integration über Erwerbsarbeit zu organisieren, setzt dort an, wo Betriebe Bedarf haben und Neuankömmlinge Perspektiven finden. Damit soll Integration praktisch wirksam werden und zugleich die Wirtschaftskraft des Kreises stützen.

📊 Umsetzung und Messbarkeit Entscheidend wird sein, die Rollen zwischen Welcome Centern und dem künftigen Beauftragten klar zu regeln und Kennziffern für Erfolge transparent zu machen. Neben der arbeitsmarktlichen Eingliederung sind Sprachförderung und gesellschaftliche Teilhabe verlässlich mitzudenken.

🔮 Ausblick Gelingt der Spagat zwischen Arbeitsmarktintegration, Sprachförderung und Teilhabe, stärkt der Landkreis sowohl seine wirtschaftliche Basis als auch den sozialen Zusammenhalt.

🗨️ Kommentar der Redaktion Der arbeitszentrierte Kurs ist richtig und überfällig: Integration muss Leistung, Sprache und Eigenverantwortung belohnen. Zuständigkeiten gehören klar gebündelt, Doppelstrukturen vermieden; die Welcome Center sind der logische Knotenpunkt, ein Beauftragter nur mit klarem Mandat. Entscheidend sind verbindliche Kennziffern und messbare Ergebnisse, an die Ressourcen konsequent gekoppelt werden. Sprachförderung und Orientierung auf unsere Regeln dürfen nicht Beiwerk sein, sondern Voraussetzung für dauerhafte Teilhabe. Der Landkreis sollte Symbolpolitik meiden und sich auf das konzentrieren, was Betrieben nützt, Neuankömmlingen Perspektive gibt und den Steuerzahler schont.

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