🧊 Überblick Infolge glatter Fahrbahnen hat es in Sachsen am Montag, 29. Dezember 2025, mehrere Unfälle mit Verletzten gegeben. Besonders Radfahrer waren in Dresden betroffen. Die Polizei warnte eindringlich vor den Risiken winterlicher Straßenverhältnisse. Zudem kam es stellenweise zu stundenlangen Sperrungen auf Autobahnen im Freistaat.
❄️ Wetterlage und Risiko Der Wochenbeginn brachte überfrierende Nässe und lokal Glatteis. In Verbindung mit dem morgendlichen Berufsverkehr steigt das Unfallrisiko erfahrungsgemäß deutlich, insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer. Die Polizei erinnerte an die situative Winterreifenpflicht und forderte zu defensivem Fahren auf.
🚲 Dresden Radunfälle am Morgen Zwischen 07:30 und 10:00 Uhr stürzten in verschiedenen Dresdner Stadtteilen, darunter Zschieren, Blasewitz, Gorbitz und Trachau, vier Radfahrerinnen und Radfahrer im Alter von 40, 29, 58 und 52 Jahren auf glatten Straßen. Alle wurden leicht verletzt, zwei von ihnen in Krankenhäuser gebracht.
🚗 Dresden-Langebrück und Hellerberge In zwei separaten Vorfällen kam ein 36-jähriger Opel-Fahrer in einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum, während ein 37-Jähriger mit einem Peugeot gegen ein Verkehrsschild fuhr. Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Beamten mahnten angepasste Geschwindigkeit, ausreichenden Abstand und freie Sicht an.
🚴♀️ Radebeul Auf der Heinrich-Zille-Straße stürzte eine 88-jährige Radfahrerin und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. In einem weiteren Fall stieß ein Autofahrer auf winterglatter Fahrbahn beim Abbiegen gegen ein Verkehrsschild; der Fahrer blieb unverletzt.
🚦 Rathmannsdorf Eine 40-jährige Radfahrerin wurde leicht verletzt, nachdem sie in einer Kurve von einem Kia-Fahrer erfasst wurde. Der Sachschaden beträgt rund 2.500 Euro.
🛣️ Autobahnen Auf sächsischen Autobahnen kam es zeitweise zu Sperrungen. Nähere Details lagen am Dienstag, 30. Dezember 2025, zunächst nicht vor.
🛡️ Sicherheitshinweise der Polizei Die Polizei ruft zu besonderer Vorsicht auf und verweist auf grundlegende Maßnahmen für mehr Sicherheit bei Glätte:
- Geschwindigkeit der Fahrbahnbeschaffenheit anpassen.
- Ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten.
- Für freie Sicht sorgen.
- Situative Winterreifenpflicht beachten.
- Fahrten vorausschauend planen und zusätzliche Zeit einplanen.
📌 Fazit Die Vorfälle zeigen, wie schnell sich bei winterlichen Bedingungen riskante Situationen ergeben – im Stadtverkehr ebenso wie auf überregionalen Strecken. Wer unterwegs ist, sollte Tempo und Fahrstil anpassen, den Abstand vergrößern und auf geeignete Bereifung achten. Vorausschauende Planung und Zeitpuffer können Verletzungen verhindern und Rettungskräften sowie Räumdiensten die Arbeit erleichtern.
🗨️ Kommentar der Redaktion Verkehrssicherheit beginnt mit Eigenverantwortung. Wer bei Glätte unterwegs ist, reduziert die Geschwindigkeit konsequent oder lässt im Zweifel das Fahrzeug oder das Fahrrad stehen. Die situative Winterreifenpflicht ist nicht verhandelbar, sie ist einzuhalten. Radfahrende sollten bei Eis besondere Zurückhaltung üben; Sicherheit geht vor Bequemlichkeit. Wer Regeln beachtet und die Witterung ernst nimmt, schützt sich selbst und entlastet Einsatz- sowie Räumkräfte.


