🚆 Kabelschnitt bei Charlottenhof legt Strecke Görlitz–Horka lahm – ODEG setzt Busse ein

🚦 Störung zwischen Görlitz und Horka Am Montag, 29. Dezember 2025, ist der Zugverkehr zwischen Görlitz und Horka erheblich beeinträchtigt. Nach einem durchtrennten Kabel stehen die Signale auf Halt. Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) hat einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Betroffen sind Reisende auf den Linien in Richtung Cottbus und Hoyerswerda.

🔍 Tatverdacht und Ermittlungen Nach Angaben eines regionalen Senders waren mutmaßliche Kabeldiebe in der Nacht am Gleisbereich im Abschnitt Charlottenhof aktiv. Offenbar auf Kupfer aus, öffneten sie zwei Kabelschächte und stießen auf ein Lichwellenleiterkabel, das sie durchtrennten. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

⚠️ Technische Folgen und Sperrung Nach Erkenntnissen vor Ort ließen die Täter ihr Vorhaben fallen und flüchteten, nachdem kein verwertbares Kupfer zu finden war. Durch den Schnitt am Glasfaserkabel fielen sicherheitsrelevante Systeme aus; die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.

🚌 Ersatzverkehr und Auswirkungen Für die betroffenen Verbindungen der ODEG ist ein Busnotverkehr eingerichtet. Fahrgäste müssen mit verlängerten Reisezeiten und Umwegen rechnen.

⏱️ Arbeiten bis in die Abendstunden Ein Bahnsprecher rechnet damit, dass die Arbeiten bis in die Abendstunden andauern.

🧭 Hinweise für Reisende Solange die Reparaturen andauern, bleibt Verlässlichkeit das Gebot der Stunde: aktuelle Hinweise beachten, zusätzliche Fahrzeit einplanen und mit Umleitungen rechnen.

🛡️ Einordnung Der Vorfall legt die Verwundbarkeit zentraler Schieneninfrastruktur durch Kriminalität offen. Er zeigt, wie schnell ein einzelner Eingriff sicherheitsrelevante Systeme außer Funktion setzen kann. Umso wichtiger sind zügige Instandsetzung und klare Information der Fahrgäste. Eine schnelle Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden ist zu erwarten.

🗨️ Kommentar der Redaktion Wer an Kabeln der Bahn schneidet, greift die öffentliche Ordnung an. Solche Taten müssen konsequent verfolgt und spürbar sanktioniert werden. Der Schutz kritischer Infrastruktur darf nie zweitrangig sein; Prävention und robuste Sicherungskonzepte sind überfällig. Fahrgäste haben Anspruch auf Verlässlichkeit und einen raschen Wiederanlauf des Betriebs. Verantwortliche müssen jetzt schnell reparieren und die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöhen.

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