DAS NEUSTE

🗳️ Elf Oberlausitzer Kommunen wählen 2026 neue Rathausspitzen

🗳️ Wahljahr in der Oberlausitz In der Oberlausitz stehen 2026 in elf Städten und Gemeinden Bürgermeisterwahlen an. Sechs Wahlgänge entfallen auf den Landkreis Görlitz, fünf auf den Landkreis Bautzen. Der Auftakt erfolgt am 1. Februar in Mittelherwigsdorf, es folgen Görlitz am 10. Mai sowie Bernsdorf am 31. Mai. Die Übersicht wurde am 28. Dezember 2025 veröffentlicht.

📅 Termine und Orte Die Terminierung schafft Planungssicherheit für Verwaltungen und Wähler. Konkrete Daten stehen bereits fest; weitere Urnengänge sind im Jahresverlauf vorgesehen.

  • 1. Februar 2026 – Mittelherwigsdorf
  • 10. Mai 2026 – Görlitz
  • 31. Mai 2026 – Bernsdorf
  • Weitere Urnengänge 2026 in: Bad Muskau, Jonsdorf, Krauschwitz, Waldhufen, Großröhrsdorf, Burkau, Großpostwitz und Steina

🏛️ Rolle der Bürgermeister Bürgermeisterinnen und Bürgermeister prägen vor Ort Haushalt, Infrastruktur, Ordnung, Schulen und Vereine. In Sachsen werden sie direkt von den Bürgern gewählt und amtieren sieben Jahre. Die siebenjährige Amtszeit ist in der Sächsischen Gemeindeordnung normiert und verlangt klare Ziele sowie belastbare Mehrheiten.

🧭 Konservative Perspektive Die anstehenden Wahlen stehen für eine Richtungsentscheidung in Zeiten knapper Kassen und hoher Erwartungen an Ordnung, Sicherheit und Verlässlichkeit in der Daseinsvorsorge. Gefragt sind Kandidaten, die Prioritäten klar benennen, Investitionen mit Haushaltsdisziplin verbinden und zügig umsetzen – vom Zustand kommunaler Straßen über Kitas und Schulen bis zur planbaren Energie- und Standortpolitik. Der lange Mandatszeitraum verpflichtet, Erfolge messbar zu machen und Kurskorrekturen nicht aus parteipolitischem Kalkül zu scheuen.

🌍 Demokratischer Wettbewerb in beiden Landkreisen Die regionale Verteilung unterstreicht die Breite des demokratischen Wettbewerbs: Sechs neue Rathauschefs werden im Kreis Görlitz bestimmt, fünf im Kreis Bautzen.

📌 Ausblick für Verwaltung und Bürgerschaft Elf Bürgermeisterwahlen in einem Jahr sind mehr als Routine: Sie entscheiden über die Führungsstärke der Rathäuser bis Anfang der 2030er-Jahre. Wer regieren will, sollte mit konkreten Projekten, verlässlichen Haushaltszahlen und Verwaltungsnähe überzeugen. Für die Bürgerschaft gilt: Termine vormerken, Programme prüfen, entscheiden – und damit der Region Stabilität und Richtung geben.

🗨️ Kommentar der Redaktion Diese Wahlen verlangen nüchterne Prioritäten statt teurer Wunschlisten. Ordnung, Sicherheit und eine verlässliche Daseinsvorsorge müssen Maßstab jeder Entscheidung sein. Haushaltsdisziplin ist kein Hemmschuh, sondern die Voraussetzung für belastbare Investitionen in Straßen, Kitas und Schulen. Wer sieben Jahre führt, hat messbare Ergebnisse zu liefern und bei Fehlentwicklungen den Kurs rechtzeitig zu korrigieren. Bürger sollten Versprechungen abwägen und diejenigen wählen, die Klartext reden und zügig umsetzen.

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