DAS NEUSTE

🌬️ Baustart auf der Hochkippe: Windpark in Schleife nimmt Fahrt auf

🛠️ Auftakt der Bauarbeiten

📍 In Schleife im Landkreis Görlitz haben die bauvorbereitenden Arbeiten für einen Windpark auf der Hochkippe Mulkwitz begonnen. 2026 sollen im ersten Bauabschnitt vier Windenergieanlagen errichtet werden. Das Vorhaben war über Jahre umstritten; der Investor spricht inzwischen von wachsender Akzeptanz, nicht zuletzt, weil Gemeinde und Bürger an den Erträgen teilhaben sollen.

🗺️ Region und Kontext

🧭 Die Hochkippe Mulkwitz liegt in der Oberlausitz, einer vom Strukturwandel im Energiesektor geprägten Region. Landespolitisch werden Projekte dieser Art als Beitrag zu Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung eingeordnet, lokal hingegen an Natur- und Landschaftsschutz sowie der Zumutbarkeit für Anwohner gemessen. Entsprechend fiel die Debatte kontrovers aus, bevor sich eine Öffnung gegenüber dem Projekt abzeichnete.

🚚 Bauablauf und Logistik

🏗️ Derzeit schaffen Bagger im Mulkwitzer Wald Baufreiheit. Ein bestehender Waldweg wird verbreitert, zudem wird eine Rampe am Hang befestigt, um tonnenschwere Bauteile später mit selbstfahrenden Transportern auf die Hochkippe zu bringen. Die Montage der ersten vier Anlagen ist für 2026 vorgesehen.

📅 Damit geht das Vorhaben in die Umsetzungsphase über, nachdem planungs- und naturschutzrechtliche Abstimmungen in den vergangenen Jahren wiederholt für Diskussionen gesorgt hatten.

🦅 Naturschutz im Fokus

🌲 Umweltaspekte befeuern die Debatte weiter. In der Umgebung wurde etwa der Horst eines Seeadlers thematisiert — ein Beispiel dafür, wie sensibel Eingriffe in bewaldete Kippenlandschaften bewertet werden. Zugleich wird regional der offizielle Baustart mit vier Anlagen auf der Hochkippe Mulkwitz/Rohne gemeldet, was die zeitliche Einordnung der nun sichtbaren Maßnahmen bestätigt.

🤝 Beteiligung und Akzeptanz

💶 Nach Angaben des Investors sollen Gemeinde und Bürger vom Projekt profitieren. Erwartet werden Haushaltszuflüsse; zudem sind Beteiligungsmodelle vorgesehen, die die Akzeptanz stärken sollen. Dieses Argument findet in der Region zunehmend Gehör.

📋 Zur Einordnung der angekündigten Mehrwerte:

  • Haushaltszuflüsse für die Kommune
  • Beteiligungsmodelle für Bürger

⏱️ Zeitschiene und Bedeutung

🔌 Die geplanten Schritte bis 2026 verleihen dem Projekt Kontur. Der Windpark steht in der Oberlausitz für den nächsten Schritt der Energiewende und dient zugleich als Indikator für die Tragfähigkeit lokaler Kompromisse.

⚖️ Ausblick und Bedingungen

🔎 Entscheidend wird sein, ob der versprochene Ausgleich zwischen Energieerzeugung, Naturverträglichkeit und verlässlichen Mehrwerten für die Gemeinde tatsächlich gelingt. Transparente Kommunikation, die strikte Einhaltung von Auflagen und messbare Vorteile vor Ort gelten als Minimalbedingungen, damit aus einem umstrittenen Projekt ein tragfähiger Kompromiss wird.

  • Transparente Kommunikation
  • Strikte Einhaltung von Auflagen
  • Messbare lokale Vorteile

🗨️ Kommentar der Redaktion

🧱 Der Maßstab ist klar: Erst der Nachweis, dann die Zustimmung. Wer baut, hat die Auflagen kompromisslos einzuhalten und die zugesagten Vorteile nachvollziehbar zu liefern. Natur- und Artenschutz sind nicht verhandelbar, ebenso wenig die berechtigten Interessen der Anwohner. Beteiligungsmodelle sind kein Feigenblatt, sondern müssen solide, transparent und dauerhaft sein. Gelingt das, kann der Windpark ein nüchterner Fortschritt sein; misslingt es, war der Baustart verfrüht.

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