🛬 Ankunft in Hannover Am Montag, dem 22. Dezember 2025, ist in Hannover erneut ein Flug mit Afghaninnen und Afghanen gelandet, die eine Aufnahmezusage über das Ortskräfteverfahren oder das Bundesaufnahmeprogramm besitzen. Insgesamt kamen 141 Personen an.
🗓️ Zügige Abarbeitung bis Jahresende Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen bis zum Jahresende weitere Gruppen folgen; die Regierung drängt auf eine zügige Abarbeitung der noch offenen Fälle.
⚖️ Rechtsrahmen der Einreise Die Bundesregierung lässt grundsätzlich nur noch Menschen einreisen, die eine Zusage im Ortskräfteverfahren oder im Bundesaufnahmeprogramm vorweisen können. Aufnahmezusagen aus anderen, früher aufgelegten Programmen gelten nicht mehr als rechtsverbindlich. Das Innenministerium verfolgt damit eine Linie klar definierter, rechtlich belastbarer Zusagen, um offene Verfahren abzuarbeiten und neue Verpflichtungen zu vermeiden.
👥 Zusammensetzung der Ankommenden Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte, dass unter den Ankommenden sowohl ehemalige Ortskräfte beziehungsweise deren Angehörige als auch Personen aus dem Bundesaufnahmeprogramm sind; allein 123 Menschen zählen zur letzteren Gruppe. Weitere Flüge sind vorgesehen, um die zugesagten Fälle in den kommenden Tagen abzufertigen.
🌐 Verfahren unter Zeitdruck Die Maßnahme steht unter erhöhtem Zeitdruck, da die Verfahren in Pakistan stattfinden und die Lage für Wartende dort angespannt bleibt.
📊 Kernzahlen und Eckpunkte Die zentralen Punkte im Überblick:
- 141 Angekommene in Hannover
- 123 Personen aus dem Bundesaufnahmeprogramm
- Weitere Flüge zur Abarbeitung zugesagter Fälle vorgesehen
- Einreise nur mit Zusage im Ortskräfteverfahren oder Bundesaufnahmeprogramm
- Frühere Zusagen aus anderen Programmen gelten nicht mehr als rechtsverbindlich
🔎 Ausblick Die Ankunft ist ein sichtbares Signal, dass bestehende Zusagen noch vor Jahresende abgearbeitet werden sollen. Entscheidend wird sein, ob die angekündigten weiteren Flüge planmäßig stattfinden und die offenen Fälle zügig abgeschlossen werden, ohne neue, rechtlich unklare Versprechen einzugehen.
🗨️ Kommentar der Redaktion Die Bundesregierung setzt zu Recht auf Rechtssicherheit und Disziplin: Zusagen einhalten, alles Weitere strikt begrenzen. Wer Verfahren strafft und Zuständigkeiten klärt, schützt die Integrität staatlichen Handelns. Entscheidend ist nun die kompromisslose Umsetzung bis Jahresende, nicht neue Ankündigungen. Angesichts der angespannten Lage der Wartenden in Pakistan zählt Tempo, aber ohne Abstriche am klaren Rechtsrahmen. Maßstab bleibt, ob zugesagte Fälle vollständig und geordnet abgearbeitet werden, statt Erwartungen zu wecken, die der Staat nicht tragen kann.


