🎅 Abschied auf der Kutsche: Waltersdorfer Weihnachtsmann beendet nach einem halben Jahrhundert seinen Dienst

🎄 Abschied an Heiligabend In Waltersdorf im Zittauer Gebirge endet an Heiligabend, dem 24. Dezember 2025, eine lokale Tradition: Der langjährige Weihnachtsmann Günter Michna verabschiedet sich nach 50 Jahren in den Ruhestand und will seine Rolle ein letztes Mal erfüllen. Öffentlich gemacht wurde dies vom Regionalsender Radio Lausitz.

🛷 Gewachsene Tradition der Kutschenfahrt Die Weihnachtsmann-Fahrt mit der Kutsche ist in Waltersdorf seit Jahren fester Bestandteil des Festtages. Kinder tragen Gedichte oder Lieder vor, wofür es kleine Gaben gibt. 2024 startete die Tour am Skiheim an der Lausche und führte über mehrere Stationen durch den Ort bis zum Naturparkhaus Zittauer Gebirge – ein Ablauf, der den Charakter der Tradition illustriert.

Prägende Figur des Festes Nach Angaben von Radio Lausitz gilt Michna in der Region als prägende Figur des Weihnachtsfestes.

🏅 Goldene Jubiläumstour In diesem Jahr absolviert er eine letzte, vom Sender als „goldene Jubiläumstour“ angekündigte Ausfahrt auf der Kutsche.

📻 Aktualisierung und offene Fragen Der Beitrag wurde am 19. Dezember 2025 aktualisiert und enthält einen Audio-Bericht des Reporters Matthias Zilch. Hinweise auf eine benannte Nachfolge enthält die Meldung nicht.

  • Aktualisierung am 19. Dezember 2025
  • Audio-Bericht von Reporter Matthias Zilch
  • Keine benannte Nachfolge

🧭 Ausblick für Waltersdorf Mit dem Abschied Michnas verliert Waltersdorf ein Gesicht der Weihnachtstradition. Was bleibt, ist die Aufgabe, bewährte Formen des gemeinschaftlichen Brauchtums zu sichern und an die nächste Generation zu übergeben. Ob die Kutschenfahrt in gleicher Form fortgeführt wird, ist offen – der Bedarf an Verlässlichkeit und regionaler Identität spricht allerdings dafür, die Tradition gut geordnet weiterzuführen.

🗨️ Kommentar der Redaktion Traditionen stiften Ordnung, Identität und Halt, besonders in einer unruhigen Zeit. Wer sie trägt, verdient Respekt, und wer sie fortführen will, sollte auf Kontinuität statt auf Experimente setzen. Waltersdorf ist gut beraten, die Kutschenfahrt verbindlich zu sichern und frühzeitig für klare Nachfolge zu sorgen. Eine geordnete Übergabe schützt Brauchtum besser als kurzfristige Improvisation. Das Weihnachtsfest lebt von Verlässlichkeit – diese sollte jetzt ohne Abstriche gewährleistet werden.

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