DAS NEUSTE

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🔋 Regulierungsrisiko im Batteriemarkt: Warum ab Januar Engpässe drohen könnten

📰 Wachsende Sorge vor leeren Batterie-Regalen

🗓️ Stand 20. Dezember 2025 warnen Branchenverbände vor einem faktischen Verkaufsstopp ab dem 16. Januar 2026, was vorsorgliche Hamsterkäufe befeuern könnte.

🧭 Hintergrund BattDG und erweiterte Herstellerverantwortung

🧾 Auslöser ist das Batterierecht-Durchführungsgesetz, das die EU-Batterieverordnung in nationales Recht überführt und die Herstellerverantwortung deutlich ausweitet. Alle Hersteller, einschließlich Anbieter von Geräten mit eingebauten Akkus, müssen ihre Registrierungen bei der Stiftung ear aktualisieren und für jede Batteriekategorie bis zum 15. Januar 2026 eine zugelassene Organisation für Herstellerverantwortung benennen.

🧱 Engpass bei den Organisationen für Herstellerverantwortung

🧯 Laut Industrie liegt der Flaschenhals in der praktischen Umsetzung: Derzeit steht für zentrale Segmente nur eine Organisation zur Verfügung, was eine fristgerechte Aufnahme aller Hersteller unrealistisch macht.

🏛️ Warnung vor regulatorischem Stillstand und Ruf nach Moratorium

📣 Die Verbände Bitkom, VDMA und ZVEI sprechen von einem regulatorischen Stillstand, sollte der Vollzug ohne Übergangsregelung erfolgen. Sie fordern ein Moratorium, um die Umsetzung zu entlasten und zusätzliche Zulassungen zu ermöglichen. Der befürchtete Verkaufsstopp wäre kein politisch gewolltes Verbot, sondern die Folge administrativer Hürden wie hoher Sicherheitsleistungen, die zahlreiche Inverkehrbringer kurzfristig nicht erfüllen können.

⚠️ Betroffene Produkte und Versorgungsrisiken

🏥 Betroffen wären nicht nur Alltagsbatterien, sondern auch Produkte für sensible Bereiche von Medizingeräten bis zur Logistik, was die Versorgungslage zusätzlich verschärfen könnte.

🧩 Was jetzt erforderlich ist

📌 Ein zeitlich begrenztes Moratorium und eine planvolle Zulassung weiterer Organisationen würden Rechtssicherheit schaffen, die Versorgung stabilisieren und Panikkäufe vermeiden.

🔎 Einordnung Kein Verbot sondern Vollzugsfrage

🧘 Von einem generellen Aus für Batterien im Handel kann keine Rede sein. Ohne pragmatische Übergangsfristen und ausreichend zugelassene Organisationen droht jedoch eine selbstverschuldete Knappheit. Bis dahin ist Gelassenheit angezeigt: Es geht um Vollzugsfragen, nicht um ein Verbot von Batterien.

🗨️ Kommentar der Redaktion

🧭 Der drohende Stillstand ist hausgemacht. Wer Pflichten erweitert, muss Übergänge praxistauglich gestalten. Ein Vollzug ohne ausreichende Organisationen für Herstellerverantwortung wäre verantwortungslos gegenüber Bürgern und kritischen Bereichen. Ein befristetes Moratorium ist kein Aufweichen des Rechts, sondern vernünftige Ordnungspolitik, bis die Strukturen stehen. Bürokratie darf die Versorgungssicherheit nicht gefährden. Panikkäufe sind unnötig, die Zuständigen müssen jetzt nüchtern und zügig nachsteuern.

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