🎄 Vorfall auf dem Altmarkt: In Löbau ist in der Nacht zum 19. Dezember der große Weihnachtsbaum auf dem Altmarkt gezielt umgesägt worden.
🏛️ Schnelle Reaktion der Stadt: Die Stadt reagierte umgehend; der beschädigte Baum wurde noch am Vormittag wieder aufgestellt.
🚓 Ermittlungen und Zeugenaufruf: Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Zeugen werden gebeten, sich bei Polizei oder Stadtverwaltung zu melden.
🌲 Hintergrund: Die rund zehn Meter hohe Blaufichte stand vor dem Rathaus, als Unbekannte sie fällten. Oberbürgermeister Albrecht Gubsch zeigte sich – wie viele Bürger – bestürzt. Den Schaden beziffert Gubsch auf etwa 1.000 Euro.
🧑🚒 Einsatz in der Nacht: Als Feuerwehrkräfte kurz nach drei Uhr eintrafen, lagen Baum und beschädigter Schmuck – darunter der große Herrnhuter Stern – quer über dem Markt; die Lichterkette brannte noch.
🔧 Wiederaufbau und Ersatz: Mitarbeiter des Bauhofes nahmen den Schmuck ab, kürzten den Stamm und setzten die Fichte mithilfe eines Krans wieder in die Hülse. Die Herrnhuter Sterne GmbH stellte kurzfristig einen neuen Stern bereit; im Laufe des Vormittags wurden die Lichterketten erneut angebracht.
⚖️ Bedeutung und Einordnung: Der Vorfall trifft ein zentrales Symbol der Adventszeit im öffentlichen Raum und wirft Fragen nach Respekt, Ordnung und Konsequenzen auf. Eine zügige Aufklärung ist im Interesse der Bürgerschaft geboten. Mit der raschen Wiederaufrichtung des Baumes setzt Löbau ein Zeichen der Widerstandskraft.
🗨️ Kommentar der Redaktion: Wer öffentliche Symbole der Adventszeit zerstört, greift den gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Solche Taten verlangen eine klare Antwort des Rechtsstaats und eine konsequente Ahndung. Ordnung und Respekt sind keine verhandelbaren Größen, sondern Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander. Es ist richtig, dass die Stadt den Baum umgehend wieder aufgerichtet hat – als sichtbares Zeichen, dass Vandalismus nicht das letzte Wort hat. Jetzt gilt: ermitteln, benennen, bestrafen.


