🎁 Förderung zum Jubiläum Zum 20. Bestehen ihrer Stiftung hat die Kreissparkasse Bautzen kurz vor Weihnachten 20 Vereine im Landkreis mit Zuwendungen bedacht. Jeder Empfänger erhielt rund 2.000 Euro; insgesamt fließen damit überschlägig etwa 40.000 Euro in Projekte aus Kultur, Bildung, Sozialem, Religion und Sport. Die Stiftungschefin Simone Bär hob den bürgerschaftlichen Einsatz hinter den geförderten Initiativen hervor.
🏛️ Hintergrund der Stiftung Die Sparkassen-Stiftung für den Landkreis Bautzen ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie fördert satzungsgemäß ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Wirkungsgebiet der Kreissparkasse. Unterstützt werden unter anderem Projekte in Kunst und Kultur, Bildung, Wohlfahrtspflege sowie Sport; ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Der regionale Fokus begründet sich damit, dass das Stiftungsvermögen in der Region erwirtschaftet wurde.
🧩 Bandbreite der Begünstigten Zu den diesjährigen Empfängern zählen unter anderem der Schwimm Sport Verein Kirschau, das Burgtheater Bischofswerda, der Verein Valtenbergwichtel sowie die Gesellschaft Bürger & Polizei. Die Auswahl deckt ein breites Spektrum vom Vereins- und Breitensport über kulturelle Angebote bis hin zu Präventions- und Sozialprojekten ab.
- Schwimm Sport Verein Kirschau
- Burgtheater Bischofswerda
- Verein Valtenbergwichtel
- Gesellschaft Bürger & Polizei
📊 Transparenz und Wirkung Konkrete Projektbeschreibungen, Auswahlkriterien oder Evaluationskennziffern wurden in der Meldung nicht detailliert ausgewiesen. Vor dem Hintergrund der in der Region wachsenden Ansprüche an Transparenz und Wirkungsmessung gilt: Je 2.000 Euro pro Verein erleichtern Anschaffungen, Veranstaltungen oder Workshops, ersetzen aber keine strukturelle, längerfristige Finanzierung.
🤝 Einordnung zum Jahresende Die Zuwendungen setzen ein positives Signal für das lokale Ehrenamt und die kulturelle Vielfalt im Landkreis Bautzen. Sie würdigen Engagement, das oft im Verborgenen wirkt, und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Zugleich bleibt die Aufgabe, Ziele, Verfahren und Ergebnisse nachvollziehbar zu kommunizieren, damit punktuelle Hilfe nachhaltige Wirkung entfalten kann.
🗨️ Kommentar der Redaktion Privates Engagement ist ein Pfeiler der Zivilgesellschaft, ersetzt jedoch keine verlässliche Grundfinanzierung öffentlicher Aufgaben. Kleine Beträge sind willkommene Impulse, doch sie dürfen nicht als Alibi für ausbleibende strukturelle Förderung dienen. Wer öffentliche Wirkung beansprucht, muss Verfahren, Kriterien und Ergebnisse transparent machen. Gerade im kommunalen Raum gilt: Hilfe vor Ort braucht klare Ziele und messbare Ergebnisse, sonst bleibt sie gut gemeint, aber zufällig. Die Stiftung setzt ein richtiges Zeichen; nun sind Kommunen und Vereine gefordert, daraus verlässliche Strukturen zu formen.


