📰 Notabriss an der Karlstraße Die Stadt Zittau treibt den Abriss einer stark geschädigten Straßenbrücke über der Bahnstrecke Zittau–Ebersbach mit Hochdruck voran. Ziel ist es, die Sperrung der Strecke am Samstag, 20. Dezember 2025, aufzuheben und den Zugverkehr wieder zu ermöglichen. Parallel entsteht eine provisorische Zufahrt für Anwohner, die Erreichbarkeit sicherstellen soll. Außerdem ist die Planung für einen Neubau angestoßen.
⏱️ Zeitplan und Zieltermin Oberbürgermeister Thomas Zenker stellt in Aussicht, dass die Streckensperrung am 20. Dezember aufgehoben werden kann. Maßgeblich ist, dass die abschließenden Sicherungs- und Abrissarbeiten rechtzeitig und vollständig erledigt sind, damit die Züge wieder fahren.
🚧 Hintergrund der Vollsperrung Eine kurzfristig festgestellte Gefährdung des Bahnbetriebs durch das Brückenbauwerk an der Karlstraße war Auslöser der Sperrung. Bei einer Begehung mit Fachleuten der DB InfraGO legte die Stadt am 12. Dezember das Vorgehen fest: Gefahrenabwehr, zügiger Abriss und Sicherung der innerstädtischen Erreichbarkeit. Die Abbrucharbeiten sollten zu Wochenbeginn starten, mit dem klaren Ziel, die Bahnlinie bis zum 20. Dezember wieder nutzbar zu machen.
🏗️ Abbruch und provisorische Erreichbarkeit Nach Angaben der Stadtverwaltung laufen die Arbeiten mit hohem Tempo. Parallel wird eine provisorische Anwohnerstraße hergestellt, um betroffene Bereiche während der Maßnahme erreichbar zu halten.
🧩 Neubau in Vorbereitung Für den Brückenneubau wurde bereits ein Planer beauftragt. Damit sind die Weichen gestellt, den dauerhaften Zustand zügig wiederherzustellen, sobald der Notabriss abgeschlossen ist.
🚆 Abhängigkeit vom sicheren Abschluss Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Zittau und Ebersbach hängt unmittelbar am sicheren Abschluss der Maßnahmen an der Brücke. Der Termin 20. Dezember bleibt der Fixpunkt, an dem sich die Arbeiten ausrichten.
📌 Die nächsten Schritte im Überblick Zur Umsetzung des Fahrplans konzentrieren sich die Beteiligten auf:
- Gefahrenabwehr am beschädigten Bauwerk
- Zügiger Abriss der Brücke
- Herstellung einer provisorischen Zufahrt für Anwohner
- Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie zum 20. Dezember
- Planung und Realisierung des Neubaus
🗨️ Kommentar der Redaktion Die Verwaltung handelt konsequent und richtig. Entscheidend ist, dass der angekündigte Termin gehalten wird und die Strecke pünktlich wieder in Betrieb geht. Verantwortlichkeiten zwischen Stadt und Bahn müssen klar benannt werden; Ausnahmen und Verzögerungen dürfen nicht zur Regel werden. Der Neubau ist ohne Umwege voranzutreiben, mit belastbaren Meilensteinen und transparenter Kommunikation. Bürger haben Anspruch auf Verlässlichkeit, nicht auf Beschwichtigungen.


