🏆 Auszeichnung in Dresden Am 15. Dezember 2025 hat die Handwerkskammer Dresden die 40 besten Handwerksgesellen aus Ostsachsen für ihre Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk geehrt. Sechs der Ausgezeichneten kommen aus der Oberlausitz, darunter die Friseurin Antonia Tausend aus Elstra und der Metallbauer Joshua Graff aus Kubschütz. Zusätzlich wurden 30 Nachwuchskräfte in die Begabtenförderung berufliche Bildung aufgenommen. Die Information wurde am 16. Dezember 2025 veröffentlicht.
🧰 Wettbewerb und Einordnung Die Auszeichnung würdigt hervorragende Leistungen im bundesweiten Berufswettbewerb, der die besten Gesellinnen und Gesellen ihrer Gewerke ermittelt. Die Ehrung in Dresden setzt zugleich ein Zeichen für Leistungsbereitschaft und die hohe Ausbildungsqualität in der Region.
🎓 Gezielte Förderung für den Aufstieg Parallel zur Ehrung erfolgt die Aufnahme von 30 jungen Fachkräften in das Bundesstipendium, das pro Person gut 9.000 Euro umfasst und seit dem 1. Januar 2025 einen Maximalbetrag von 9.135 Euro vorsieht. Damit lassen sich berufsbegleitende Qualifizierungen bis hin zur Meisterfortbildung kofinanzieren. Nach Angaben der Organisatoren planen die meisten der neu aufgenommenen Stipendiaten, den Zuschuss für die anschließende Meisterausbildung zu verwenden.
📍 Preisträger aus der Oberlausitz Aus der Oberlausitz werden namentlich genannt:
- Antonia Tausend, Friseurhandwerk, Elstra
- Joshua Graff, Metallbau, Freund Metallbau GmbH, Kubschütz
🔊 Stimmen und Rahmen In begleitenden O-Tönen kommen der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski, sowie die beiden genannten Nachwuchskräfte zu Wort. Die Veranstaltung unterstreicht die Leistungsbereitschaft der jungen Fachkräfte und die Qualität der Ausbildung in Ostsachsen.
🔭 Ausblick Die Kombination aus Leistungswettbewerb und gezielter Förderung sendet ein klares Signal: Wer im Handwerk in Ostsachsen Spitzenleistungen bringt, erhält Anerkennung und konkrete Aufstiegschancen. Das stärkt die Attraktivität der dualen Berufsausbildung und schafft Verlässlichkeit für jene, die Verantwortung in Betrieb und Ausbildung übernehmen wollen. Entscheidend wird sein, dass die ausgezeichneten Talente den Schritt zur Meisterqualifikation konsequent gehen, denn die finanziellen Instrumente dafür sind vorhanden.
🗨️ Kommentar der Redaktion Anerkennung ist richtig, doch im Handwerk zählen am Ende Konsequenz und Verantwortung. Fördergelder sind kein Selbstzweck, vielmehr müssen Leistung, Disziplin und der Weg zum Meister der Maßstab bleiben. Wer heute prämiert wird, soll morgen Betriebe führen und ausbilden, daran werden sich diese Jahrgänge messen lassen. Politik und Kammern haben geliefert, jetzt sind die jungen Fachkräfte am Zug. Weniger Show, mehr bestandene Meisterprüfungen, das ist die Messlatte.


