📰 WDR stellt Weichen für weitere Münster-Fälle
🧭 Der Westdeutsche Rundfunk hält an seinem Quotenmagneten aus Münster fest: Der WDR-Rundfunkrat hat den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr gebilligt und damit weitere Folgen mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in Aussicht gestellt. Die Entscheidung folgt auf außergewöhnlich starken Publikumszuspruch der jüngsten Ausgabe; konkrete Angaben zu Vertragslaufzeiten wurden nicht gemacht.
📺 Hintergrund und Markenkern
📌 Der „Tatort“ aus Münster zählt seit Oktober 2002 zu den stärksten Marken im deutschen Fernsehen. Das Duo Prahl/Liefers prägt den Ton aus lakonischem Witz und klassischem Kriminalfall, eine Mischung, die regelmäßig Millionen bindet. Der jüngste Fall „Die Erfindung des Rades“ vom 7. Dezember 2025 bestätigte diese Strahlkraft erneut.
✅ Grünes Licht und Produktionsplanung
🛠️ Nach Redaktionsangaben von Bild erhält der Münster-Ableger „grünes Licht“ für eine weitere Ausgabe; darüber hinaus plant der WDR die Zusammenarbeit mit den Hauptdarstellern langfristig. Offiziell sind neue Produktionsschritte bestätigt, die genaue Zahl der kommenden Fälle jenseits der nächstliegenden Produktion bleibt beim Sender.
🧑🤝🧑 Darstellerverträge verlängert
📝 Die Verträge mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers wurden verlängert, die Laufzeit blieb jedoch undisclosed. Damit sichert der WDR die tragenden Säulen der Reihe und sendet ein deutliches Signal der Programmkontinuität.
📈 Reichweite und Marktanteil
📊 Die TV-Premiere von „Die Erfindung des Rades“ erreichte laut Bild fast zwölf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie einen Marktanteil von über 42 Prozent. Die Episode ist zudem in der Mediathek abrufbar und bestätigt, dass der Münster-„Tatort“ den ARD-Sonntag weiterhin dominiert.
🗓️ Perspektive für 2026
🔭 Nach Informationen der Bild sind für 2026 zwei neue Fälle vorgesehen: zunächst in der ARD, anschließend in Wiederholungen und im Stream. Eine offizielle, detaillierte Terminierung über 2026 hinaus blieb offen.
🧮 Fazit und Einordnung
⚖️ Der WDR setzt auf Berechenbarkeit: starke Marke, gesicherte Hauptdarsteller und solide Planung, ohne vorschnelle Versprechen. Angesichts der außergewöhnlichen Reichweiten ist die Fortsetzung folgerichtig; zugleich wäre mehr Transparenz über Vertragsdauern und Produktionsumfang im Sinne einer verantwortlichen Programmpolitik wünschenswert. Für das Publikum heißt das: Münster bleibt vorerst Krimi-Primus am Sonntagabend – mit neuem Stoff, bewährten Köpfen und klarer Priorität auf Qualität vor Ankündigungsrhetorik.
🗨️ Kommentar der Redaktion
💬 Die Entscheidung ist richtig und nüchtern: Wer solche Reichweiten erzielt, konsolidiert. Dennoch sollte der Sender Vertragsklarheit herstellen; die Geheimhaltung der Laufzeiten überzeugt nicht. Strategisch ist die Fokussierung auf die starke Marke vernünftig, solange Ankündigungen nicht die Produktion ersetzen. Zwei neue Fälle 2026 sind Maß und Mitte – kein Überdrehen, kein Populismus. Jetzt gilt: liefern, Qualität halten, Transparenz nachreichen.


