🐾 Hundeticket im Dreiländereck: Zittauer Tierpark verlangt ab 2026 zwei Euro pro Vierbeiner

🐾 Einführung der Hundegebühr Der Tierpark Zittau führt ab 2026 erstmals eine Eintrittsgebühr für Hunde ein. Pro Tier werden zwei Euro fällig. Die Parkleitung versteht den Schritt als „Erziehungsmaßnahme“ und kündigt zugleich Investitionen in Sicherheit und Attraktivität an. Bislang war der Zutritt für Hunde kostenfrei; die Entscheidung markiert eine spürbare Kurskorrektur in der Besucherpolitik.

🏞️ Beliebtes Ziel und sächsischer Trend Das Areal im Dreiländereck ist ein gefragtes Ausflugsziel für Familien – inklusive Hundehalter. Die Entscheidung, Hunde nicht länger kostenfrei hereinzulassen, reiht sich in einen sächsischen Trend ein: Andere Tierparks erheben bereits gesonderte Hundetarife. Beispielhaft verlangt der Tierpark Hirschfeld drei Euro pro Hund, bei Leinenpflicht. Vor diesem Vergleich wirkt der Zittauer Ansatz moderat.

📌 Regelungsrahmen ab 2026 Kern der Neuregelung ist der pauschale Hunde-Eintritt von zwei Euro pro Tier mit Start ab 2026. Die Maßnahme ist ausdrücklich als „Erziehungsmaßnahme“ angelegt – sie soll Besucherlenkung und die Verantwortung der Halter stärken.

🛡️ Investitionen in Ordnung und Aufenthaltsqualität Parallel zur Gebühr plant der Tierpark Investitionen in Sicherheitsaspekte und die allgemeine Aufenthaltsqualität. So soll das Zusammenspiel aus klaren Regeln und gezielten Verbesserungen das Besuchserlebnis stützen.

  • Sicherheitsaspekte
  • Allgemeine Aufenthaltsqualität

⚖️ Einordnung im Vergleich Im sächsischen Umfeld liegt die neue Zittauer Regelung im moderaten Bereich. Während in Hirschfeld drei Euro pro Hund erhoben werden (Leinenpflicht), setzt Zittau mit zwei Euro pro Tier einen niedrigeren Ansatz.

🧭 Kurswechsel und weitere Preise Neben der Hunderegel handelt es sich nicht um die einzige Preisveränderung; zu weiteren Anpassungen wurden im frei zugänglichen Teil keine Details genannt. Die Einführung der Gebühr steht damit für eine bewusstere Steuerung des Besucherverhaltens.

👤 Verantwortung und Umsetzung Für die Einrichtung zeichnet Tierpark-Chefin Jessica Stegemann verantwortlich; sie vertritt das Vorhaben nach außen. Entscheidend wird eine klare Kommunikation der neuen Regel sowie deren konsequente Umsetzung, um Lenkung und Rücksichtnahme wirkungsvoll zu verankern.

Fazit Die Einführung eines moderaten Hundetickets ist nachvollziehbar: Wer zusätzliche Aufwände verursacht – etwa durch mehr Reinigungs-, Sicherheits- und Aufsichtskosten – kann daran angemessen beteiligt werden. Zwei Euro pro Tier sind im sächsischen Vergleich nicht überzogen und senden zugleich ein Signal, dass Regeln und Rücksichtnahme im Familienzoo einzuhalten sind. Gelingt die klare Kommunikation und konsequente Umsetzung, kann der Tierpark Zittau Ordnung und Sicherheit verbessern, ohne sein familienfreundliches Profil preiszugeben.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Entscheidung ist richtig und überfällig: Ordnung entsteht nicht durch Appelle, sondern durch klare Regeln mit maßvollen Konsequenzen. Wer mit Hund in einen Familienzoo geht, hat Verantwortung – zwei Euro sind dafür ein fairer Beitrag. Im Vergleich zu anderen Häusern bleibt Zittau bewusst moderat und setzt dennoch das nötige Signal der Disziplin. Jetzt müssen die Regeln unmissverständlich kommuniziert und strikt durchgesetzt werden. So wird der Park sicherer, sauberer und bleibt zugleich familienfreundlich.

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