❄️ Unfallserie in der Oberlausitz Schnee und Eis haben in der Nacht zu Mittwoch in der Oberlausitz zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Zwischen 25. November 2025, 22.00 Uhr, und 26. November 2025, 7.00 Uhr, registrierte die Polizeidirektion Görlitz 36 Unfallmeldungen.
🚓 Polizeifahrzeug verunfallt In Görlitz kollidierte ein Funkstreifenwagen mit einem Lastwagen. Der Vorfall unterstreicht die Tücken der Glätte selbst für geübte Einsatzkräfte.
🚑 Zwei Verletzte auf der B 98 Auf der B 98 bei Sohland an der Spree stießen zwei Pkw zusammen; zwei Insassen wurden verletzt.
🚛 Schwerverkehr beeinträchtigt Auf der B 6 am Eiseroder Berg sowie im Bereich Hochkirch blieben Lastwagen hängen, was zu erheblichen Behinderungen im Schwerverkehr führte.
🌐 Überregionale Lage Am 26. November kam es in Ostsachsen und im Osterzgebirge zu mehr als 80 glättebedingten Unfällen. Mehrere Kreis- und Bundesstraßen wurden zeitweise gesperrt, ebenso Abschnitte der Autobahnen A17 bei Dresden und A4 Richtung Görlitz. In sieben Fällen wurden Menschen verletzt, eine Person schwer. Ab den Mittagsstunden entspannte sich die Lage, alle Strecken waren wieder befahrbar.
🕔 Zeitlicher Schwerpunkt und Bilanz Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Görlitz häuften sich die Meldungen vor allem in den frühen Morgenstunden. Die Bilanz: 36 Unfälle binnen neun Stunden, teils über reine Blechschäden hinaus. Überregional blieb das Gros der Ereignisse bei Sachschäden, gleichwohl führten mehrere Unfälle zu Verletzungen.
🛡️ Sicherheit und Vorbereitung Die Häufung der Unfälle zeigt: Frühwinterliche Glätte verlangt konsequent angepasstes Fahrverhalten und solide Vorbereitung. Praktisch heißt das:
- Winterbereifung
- Größere Abstände
- Reduzierte Geschwindigkeit
🗨️ Kommentar der Redaktion Wer sich auf winterlichen Straßen bewegt, trägt Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Angepasstes Tempo, wintertaugliche Ausrüstung und Disziplin sind keine Empfehlung, sondern Pflicht. Behörden müssen Straßen räumen und sperren, wenn es geboten ist; sie entbinden jedoch niemanden von der eigenen Sorgfalt. Wer bei Glätte Risiken eingeht, gefährdet andere und handelt rücksichtslos. Klare Kontrollen und die konsequente Ahndung von Fehlverhalten schützen die Mehrheit.


