🤖 Google News schaltet um: Publikationsseiten werden vollständig automatisch erzeugt

🗞️ Neuausrichtung bei Google News Google News stellt seine Struktur grundlegend um. Seit Ende März 2025 werden alle Publikationsseiten automatisch generiert, manuell erstellte Seiten entfallen. RSS-Feeds oder im Publisher Center hinterlegte Webadressen nutzt der Dienst dafür nicht mehr. Die Umstellung war 2024 angekündigt worden und wurde am 20. März 2025 offiziell bestätigt.

🗓️ Bestätigung und Zeitplan Google nennt den 20. März 2025 als Aktualisierungsdatum und spricht von einer vollständigen Umstellung Ende März 2025. Damit ist der Übergang von der optionalen zur exklusiven Automatisierung abgeschlossen.

🧭 Rolle der Publikationsseiten bisher Publikationsseiten dienten bisher als Anlaufpunkte, über die Nutzer einzelnen Medien folgen konnten. Viele Verlage pflegten diese Auftritte manuell, passten Logos, Beschreibungen und Feeds an und strukturierten ihre Inhalte.

🧩 Automatisierung und Kontrolle Mit der jetzigen Automatisierung verlagert Google die Hoheit über Aufbau und Sichtbarkeit dieser Seiten vollständig auf seine Systeme. Einige Medien werden künftig gar keine automatisch erzeugte Landingpage erhalten. Die grundsätzliche Berücksichtigung von Inhalten in Google News bleibt davon unberührt und erfolgt algorithmisch nach Relevanz, Autorität und Aktualität.

🧹 Was entfällt konkret Manuell angelegte Publikationsseiten erscheinen nicht mehr für Nutzer. Ebenso verwendet Google News keine im Publisher Center eingereichten RSS-Feeds oder Web-Locations mehr. Nicht essenzielle Anpassungsoptionen sowie die Google‑News‑Kachel im Publisher Center werden eingestellt.

🔎 Folgen für die Sichtbarkeit Sichtbarkeit und Darstellung liegen damit stärker in der Hand der Ranking-Systeme von Google. Für große Marken mit hoher Autorität dürfte das die Reichweite stabilisieren, während kleinere oder neue Angebote stärker vom Algorithmus abhängig werden.

🧱 Weniger Steuerungsmöglichkeiten für Verlage Für Verlage bedeutet die Umstellung weniger Steuerungsmöglichkeiten bei Marke, Kuratierung und kanalübergreifender Konsistenz. Direkt beeinflussbare Elemente auf der Plattform fallen weg, wodurch die Ausspielung noch klarer algorithmisch determiniert wird.

⚙️ Qualität als Voraussetzung Um im Ranking zu bestehen, müssen technische und inhaltliche Qualität verlässlich hochgehalten werden. Hochwertige Inhalte und Aktualität werden zum zentralen Hebel der Sichtbarkeit.

👥 Auswirkungen auf Nutzer Für Nutzer kann die Umstellung eine einheitlichere und teils effizientere Erfahrung bedeuten. Einheitliche, automatisch erzeugte Seiten reduzieren potenziell Inkonsistenzen, ohne die grundsätzliche Berücksichtigung von Inhalten zu beschneiden.

⚖️ Transparenz und Fairness Entscheidend wird sein, ob Google die Auswahlkriterien transparent hält und wie fair kleinere Angebote in der Praxis berücksichtigt werden. Von der Balance zwischen Relevanz, Autorität und Aktualität hängt ab, ob Vielfalt sichtbar bleibt.

📌 Die wichtigsten Eckpunkte im Überblick Die Umstellung bündelt mehrere Änderungen, die für Publisher unmittelbar spürbar sind.

  • Vollständige Automatisierung der Publikationsseiten Ende März 2025
  • Manuell erstellte Publikationsseiten erscheinen nicht mehr
  • Keine Nutzung eingereichter RSS-Feeds oder Web-Locations durch Google News
  • Einstellung nicht essenzieller Anpassungsoptionen und der Google‑News‑Kachel im Publisher Center
  • Folgen: größere Marken eher stabil, kleinere stärker abhängig von Rankings

🧾 Fazit Mit der Automatisierung der Publikationsseiten vereinfacht Google News seine internen Abläufe, zahlt aber mit einem weiteren Machtzuwachs über Darstellung und Auffindbarkeit von Nachrichten. Für Nutzer kann das eine einheitlichere, teils effizientere Erfahrung bringen, für Verlage sinkt der direkte Einfluss auf die eigene Präsentation. Entscheidend bleibt die Transparenz der Auswahlkriterien und die faire Berücksichtigung kleinerer Angebote. Verlagen bleibt, Inhalte konsequent an Qualitäts-, Aktualitäts- und Vertrauensmaßstäben auszurichten und parallele direkte Zugangswege zum Publikum zu stärken.

🗨️ Kommentar der Redaktion Die Entscheidung verstärkt die Machtasymmetrie zwischen Plattform und Presse. Wenn Google Aufbau und Auffindbarkeit allein steuert, verlieren Verlage ein zentrales Instrument der Eigenpräsentation. Transparente Kriterien und wirksame Korrektive zugunsten kleinerer Anbieter sind Pflicht, nicht Kür. Ohne solche Leitplanken droht Vielfalt unter die Räder eines Rankings zu geraten, das primär auf Autorität und Aktualität setzt. Verlage sollten die Abhängigkeit nüchtern begrenzen und konsequent eigene Zugänge zum Publikum ausbauen.

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