🖼️ Rauschwalde im Fokus: Heinrich Schröters Stadtbilder im Kapellengang des Carolus

🖼️ Ausstellung im Kapellengang Im St. Carolus Krankenhaus Görlitz ist ab sofort bis November 2025 eine neue Schau mit Werken des Görlitzer Malers Heinrich Schröter zu sehen. Gezeigt werden Ansichten des Stadtteils Rauschwalde im Kapellengang des Hauses, der Eintritt ist frei.

📌 Regionale Ausrichtung Die Präsentation setzt auf regionale Verankerung statt Event-Rummel. Sie richtet sich ausdrücklich an Patienten, Personal und Öffentlichkeit und versteht sich als ruhiges Kulturangebot im Klinikalltag.

👤 Künstlerprofil Heinrich Schröter, 1923 bis 2002, gilt als Vertreter der alten Görlitzer Malschule. Ein klassisches Kunststudium blieb ihm verwehrt; er nahm Privatunterricht, arbeitete zunächst als Glasmaler und Musterzeichner, später im VEB Waggonbau Görlitz. Die Malerei blieb seine Konstante und dokumentiert über Jahrzehnte den Wandel Rauschwaldes.

🖌️ Werkgruppen und Motive Zu sehen sind Ölbilder, Aquarelle, Radierungen und Zeichnungen aus den 1960er bis 1980er Jahren. Motive sind Straßen, Gebäude und Parkanlagen in verschiedenen Jahreszeiten; wiederkehrend ist das kleine Birkenwäldchen aus den 1950er Jahren.

📜 Historische Bezüge Historische Eckdaten des Viertels strukturieren den thematischen Rahmen und verorten die Motive im städtischen Gedächtnis.

  • 1925 Eingemeindung Rauschwaldes
  • 1927 Gründung des St. Carolus
  • 1938 Einweihung der evangelischen Christuskirche

📍 Ort und Zugang Ort der Ausstellung ist das St. Carolus Krankenhaus, Carolusstraße 212, 02827 Görlitz. Die Schau ist frei zugänglich und bis November 2025 zu sehen.

🤝 Leihgaben und Unterstützung Für Leihgaben dankt das Haus der Künstler-Tochter Ingeborg Donert. Ermöglicht wird die Ausstellung vom Förderkreis des St. Carolus Krankenhauses Görlitz e.V.

🛒 Verkauf und Kontakt Kaufinteressenten wenden sich an 0163 2521417 oder an die E-Mail-Adresse Idee_1111@gmx.de.

ℹ️ Biografische Klarstellung In einer Veröffentlichung wird im Fließtext einmal irrtümlich 1913 als Geburtsjahr genannt; Überschrift und weitere Angaben bestätigen übereinstimmend 1923.

🧭 Einordnung Die Präsentation im Klinikflur ist bewusst niedrigschwellig und zugleich ein Stück gelebter Stadtkultur. Schröters präziser Blick macht die historischen Schichten Rauschwaldes sichtbar, ohne Pathos, mit handwerklicher Solidität. Wünschenswert bleibt eine durchgängig korrekte Biografieführung in allen Veröffentlichungen.

🗨️ Kommentar der Redaktion

✍️ Diese Ausstellung setzt das richtige Zeichen gegen kurzatmigen Eventbetrieb und für verlässliche Kultur vor Ort. Wer Kunst in den Alltag holt, stärkt Zusammenhalt und Maßstäblichkeit. Die konsequente Pflege des kulturellen Gedächtnisses wiegt mehr als spektakuläre Effekte. Gleichzeitig ist Sorgfalt bei den biografischen Angaben unerlässlich, denn Genauigkeit ist eine Frage des Respekts. Schröters Werk zeigt, wie tragfähig solides Handwerk und klare Beobachtung bleiben. Das ist die Linie, an der sich kommunale Kulturpolitik orientieren sollte.

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