Deutschland steckt wirtschaftlich fest – und das seit Jahren. Nun schlagen die Berater von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) Alarm: Ohne tiefgreifende Reformen drohe eine „schleichende Deindustrialisierung“ und der Verlust internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
🔎 Gutachten zeigt Krise auf
Ein von Reiche einberufenes Beratergremium legte ein brisantes Papier vor. Darin heißt es, die Bundesrepublik leide unter hohen Energiekosten, massiver Bürokratie, steigenden Steuern und Sozialabgaben. Diese strukturellen Schwächen hätten dazu geführt, dass Deutschland im internationalen Vergleich zurückfalle.
Der Ökonom Justus Haucap betonte: „Nicht jedem ist bewusst, wie ernst es um den Standort Deutschland steht.“ Auch die bekannte „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm kritisierte, Deutschland blockiere sich durch Überregulierung selbst.
🏭 Vorschläge der Experten
Die Berater fordern eine „Wachstumsagenda“ mit klaren Schwerpunkten:
- Entrümpelung der Regulierung – weniger Datenschutz-Hürden, schnelleres Baurecht
- Reform der Sozialsysteme – langfristig höhere Eigenverantwortung
- Anhebung des Renteneintrittsalters – Beispiel Dänemark: dort steigt es bis 2040 auf 70 Jahre
- Technologiefokus – Förderung von Biotechnologie, Medizintechnik und Nukleartechnologie
Das Ziel: nicht das künstliche Überleben alter Industrien sichern, sondern Technologieführerschaft in Zukunftsbranchen.
💬 Kommentar
Deutschland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse – mit Schulden, Subventionen und einem aufgeblähten Sozialstaat. Die Quittung: Stillstand, Abwanderung von Firmen und eine Gesellschaft, die immer mehr verteilen, aber immer weniger erwirtschaften kann.
Ministerin Reiche steht nun vor der Frage: Hat die Politik den Mut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen? Längeres Arbeiten, weniger Bürokratie und eine radikale Abkehr vom rot-grünen Umverteilungsdenken sind bitter nötig. Alles andere führt unser Land nur tiefer in die Krise.


