Görlitz. Dramatische Szenen am Sonntagvormittag über dem Görlitzer Flugplatz: Ein Ultraleichtflugzeug mit zwei Menschen an Bord musste wegen eines Defekts am Bugfahrwerk notlanden. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit großem Aufgebot an – doch am Ende ging alles glimpflich aus.
Feuerwehreinsatz nach Fahrwerksdefekt
Das Flugzeug war kurz zuvor gemeinsam mit einer zweiten Maschine gestartet. Deren Besatzung bemerkte das eingefahrene Bugfahrwerk und schlug sofort Alarm. Da die Maschine zudem vollgetankt war, bestand akute Gefahr.
Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften an, stellte den Brandschutz sicher und bereitete eine technische Rettung vor. Auch zwei Rettungswagen mit vier Sanitätern standen für den Ernstfall bereit.
Bauchlandung auf Gras – beide Insassen unverletzt
Nach einem ersten Probeanflug und einem notwendigen Durchstarten entschied sich der Pilot für die riskante Notlandung. Dank der Gras-Landebahn in Görlitz kam es nicht zu schwereren Schäden.
- Pilot und Begleiterin blieben unverletzt.
- Das Flugzeug wurde nur leicht beschädigt.
- Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.
Ein Sprecher der Feuerwehr lobte das „sehr besonnene Vorgehen“ des Piloten.
Kommentar der Redaktion 🖊️
Der Vorfall zeigt, wie wichtig die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte in der Region ist. Binnen Minuten standen Feuerwehr und Rettungsdienst bereit, um im Notfall Leben zu retten. Dass am Ende alles glimpflich ausging, ist dem Können des Piloten und der guten Infrastruktur des Görlitzer Flugplatzes zu verdanken. Ein kleiner Vorfall – aber eine große Bestätigung für die Sicherheit vor Ort.


