Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Deutschen am Sonntagabend auf höhere Belastungen durch Rente, Pflege und Gesundheit eingestimmt. In der ARD-Sendung Caren Miosga sagte er:
„Unsere Bevölkerung wird für Rente, für Altersversorgung, für die Gesundheit und für die Pflege in Zukunft mehr vom verfügbaren Einkommen aufwenden müssen.“
Zugleich betonte Merz, es müsse „gerecht zugehen“ und die Menschen müssten spüren, dass alle ihren Beitrag leisten.
🔹 Pflicht zur privaten Vorsorge
Eine Rentenerhöhung über 67 Jahre hinaus lehnte Merz ab. Stattdessen soll die gesamte Lebensarbeitszeit der Bürger besser genutzt werden. Besonders deutlich wurde er bei der Altersvorsorge:
👉 Merz sprach sich klar für einen Pflichtbeitrag in eine private kapitalgedeckte Altersvorsorge aus. „Die Menschen müssen mehr tun als heute“, so der Kanzler.
Auch eine Streichung von Feiertagen als Sparmaßnahme lehnte er ab.
🔹 Bürgergeld wird abgeschafft – „Grundsicherungsgesetz“ kommt
Merz kündigte außerdem an, dass Union und SPD bei der Reform des Bürgergeldes „sehr nah“ an einer Einigung stünden. Wichtigster Punkt: Der Begriff Bürgergeld wird verschwinden.
Das neue Gesetz soll Grundsicherungsgesetz heißen. Dabei gehe es um die Frage des Schonvermögens und den Umgang mit Bürgergeld-Beziehern, die nicht mit dem Jobcenter zusammenarbeiten.
Merz: „Wenn ihr euch nicht dran haltet, dann vermuten wir, dass ihr unsere Hilfe nicht braucht.“
📊 Fazit
Die Botschaft des Kanzlers ist klar: Mehr Eigenverantwortung, weniger staatliches Rundum-Sorglos-Paket. Wer arbeitet und vorsorgt, soll künftig stärker profitieren – wer verweigert, muss mit Konsequenzen rechnen.
🗨️ Kommentar
Endlich spricht ein Kanzler Klartext: Die Zeit des Dauer-Subventionierens ist vorbei. Merz hat recht – die Deutschen müssen sich auf mehr Eigenverantwortung einstellen. Eine private Pflichtvorsorge ist konsequent, denn das Umlagesystem allein reicht nicht mehr.
Doch die Frage bleibt: Wer schützt eigentlich die Leistungsträger? Während Millionen Bürger brav einzahlen, werden Sozialkassen durch Zuwanderung, Missbrauch und Bürokratie belastet. Solange die Regierung nicht konsequent gegen Schmarotzertum und Einwanderung in unsere Sozialsysteme vorgeht, bleibt das Gefühl der Ungerechtigkeit bestehen.
Deutschland braucht eine Reform – aber eine, die Leistung belohnt und Verantwortung einfordert. Alles andere wäre ein Verrat an den arbeitenden Bürgern.


