Warschau. Brisanter Zwischenfall im Herzen der polnischen Hauptstadt: Eine Drohne wurde über sensiblen Regierungsgebäuden in Warschau gesichtet und vom Staatsschutz „neutralisiert“. Ministerpräsident Donald Tusk bestätigte den Vorfall persönlich auf der Plattform X.
🚨 Zwei Festnahmen
- Zwei belarussische Staatsbürger wurden im Zusammenhang mit dem Drohnenflug festgenommen.
- Die Polizei ermittelt derzeit die Hintergründe – ob es sich um Spionage, Provokation oder einen privaten Einsatz handelte, ist noch unklar.
- Sicherheitskreise sprechen von einer „ernstzunehmenden Bedrohung“ angesichts der Nähe zu zentralen Regierungsgebäuden.
⚠️ Drohnen als Sicherheitsrisiko
Der Vorfall zeigt erneut, wie sehr Drohnen mittlerweile auch im inneren Sicherheitskontext eine Gefahr darstellen können:
- Sie können als Spionagemittel eingesetzt werden.
- Mit Sprengsätzen bestückt, könnten sie eine unmittelbare Gefahr für Regierungszentren darstellen.
- Auch im Ukraine-Krieg sind Drohnen längst zu einem zentralen Instrument geworden – und die Grenze zu Belarus liegt in Reichweite.
📝 Fazit
Polen reagiert entschlossen und will mit diesem Vorfall ein Zeichen setzen: Spionage oder Provokationen auf polnischem Staatsgebiet werden nicht toleriert. Die Festnahme der belarussischen Staatsbürger wird die ohnehin belasteten Beziehungen zwischen Warschau und Minsk weiter verschärfen.
🖊️ Kommentar der Redaktion
Der Drohnen-Vorfall in Warschau zeigt, wie verletzlich selbst die Zentren der Macht in Europa sind. Dass zwei Belarussen beteiligt sein sollen, dürfte kein Zufall sein – gerade in Zeiten, in denen Minsk eng an Moskau gebunden ist. Polen wird reagieren müssen – und die NATO schaut genau hin. Die hybride Kriegsführung ist längst mitten in Europa angekommen.


