Görlitz.
Vor dem Schöffengericht in Görlitz muss sich heute ein mutmaßlicher Autoschieber verantworten. Der Pole wurde aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Frühjahr mit einem in Berlin gestohlenen Audi Q7 versucht zu haben, über die Neiße nach Polen zu fliehen.
💥 Flucht endete im Crash
Laut Anklage ignorierte der Angeklagte bei Podrosche einen von Zollbeamten ausgelegten Nagelgurt und rammte wenig später ein Einsatzfahrzeug. Dabei wurde ein Beamter verletzt. Auch der mutmaßliche Täter zog sich Verletzungen zu.
⚖️ Gericht verhandelt heute
Der Prozess findet vor dem Schöffengericht statt. Dieses kann bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren verhängen. Ob der Angeklagte gesteht oder auf Freispruch plädiert, bleibt abzuwarten.
🗣️ Brisanz für die Region
Der Fall ist ein weiteres Beispiel für die Probleme an der deutsch-polnischen Grenze: Immer wieder versuchen Autoschieber, hochpreisige Fahrzeuge über die Neiße zu bringen. Polizei und Zoll fahren seit Monaten verstärkte Kontrollen, um die organisierte Kriminalität einzudämmen.
📌 Fazit
Der heutige Prozess zeigt, wie gefährlich solche Fluchtfahrten sein können – nicht nur für die Täter, sondern auch für Beamte und unbeteiligte Dritte. Das Urteil könnte ein wichtiges Signal an die organisierte Autoschieber-Szene senden.


