Mehr als 700 Reisende am Hauptbahnhof gestrandet
📍 Dresden, 5. Juli 2025 – Chaos für Hunderte Bahnreisende: Am Freitagabend saßen mehr als 700 Passagiere stundenlang am Dresdner Hauptbahnhof fest. Eigentlich sollten sie nach Tschechien reisen – doch eine Kombination aus Tunnel-Stau, Bauarbeiten und organisatorischem Durcheinander führte zu stundenlanger Wartezeit.
🛑 Ursache: Tunnelsperrung und verspätete Ersatzbusse
Die Reisenden waren auf dem Weg Richtung Prag und sollten aufgrund einer planmäßigen Sperrung der Bahnstrecke zwischen Děčín und Dresden mit Bussen weitertransportiert werden. Doch: Die Busse steckten wegen einer Tunnelsperrung auf der tschechischen A17 im Stau fest – die geplante Ersatzbeförderung fiel damit zunächst aus.
🚑 Polizei und Mediziner im Einsatz
Während der Zwangspause am Bahnhof kümmerten sich Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie medizinisches Personal um die gestrandeten Passagiere. Getränke und Hilfe wurden verteilt, um die Wartezeit zumindest erträglicher zu machen.
🚄 Endlich Weiterfahrt – mit Verspätung
Gegen 20 Uhr konnten erste Reisende mit bereitgestellten Bussen nach Tschechien fahren. Rund 700 weitere Passagiere mussten bis 21:30 Uhr warten, ehe ein EC-Zug in Richtung Prag abfuhr. Warum dieser Zug nicht früher bereitgestellt oder losgeschickt wurde, bleibt unklar – sowohl Bahn als auch Bundespolizei konnten hierzu keine Erklärung geben.
🚨 Ein Fall, der Fragen aufwirft
🔍 Warum stand der bereitgestellte Zug so lange still?
🔍 Warum wurden keine Alternativen kommuniziert?
🔍 Wie kann die Bahn in Zukunft besser auf solche Situationen reagieren?
Für die gestrandeten Reisenden bleibt nur die Hoffnung, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt – besonders in der Hauptreisezeit.