Kleine Unternehmen am Limit – Deutschlands Mittelstand kämpft ums Überleben

Zittau/Berlin – In Werkstätten, Läden und Betrieben brennt das Licht nur noch auf halber Kraft – wenn überhaupt. Während Deutschlands politische Führung von Resilienz und Transformation spricht, versinken kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in einem Strudel aus Überlastung, Personalmangel und Misstrauen gegenüber der Politik. Die Sorgen gehen längst über Energiepreise und Bürokratie hinaus: Fehlgeleitete Migrationspolitik, das Bürgergeld-System und der Umgang mit Steuergeldern stehen zunehmend in der Kritik – nicht nur bei Unternehmern.

Bürgergeld kontra Mindestlohn: Lohnt sich Arbeit noch?
Besonders im Handwerk, in der Gastronomie und im Einzelhandel fällt es schwer, Personal zu finden. Viele Unternehmer berichten, dass Bewerber absagen – mit Verweis auf das Bürgergeld, das teilweise kaum unter dem Mindestlohnniveau von 12,41 Euro pro Stunde liegt.

Ein Beispiel: Ein Alleinstehender mit Miete, Heizung und Bürgergeld (inklusive kommunaler Leistungen) kommt schnell auf ein monatliches Nettoäquivalent von 1.000–1.100 Euro – teils mehr als ungelernte Arbeitskräfte in Vollzeit erhalten. „Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt, stimmt im System etwas nicht“, sagt eine Metzgerin aus dem Landkreis Görlitz, die seit Monaten vergeblich nach Personal sucht.

Migration ohne Integration – und die Folgen im Betrieb
Zwar spricht die Regierung von gezielter Fachkräftezuwanderung – doch in der Praxis erleben viele Betriebe etwas anderes: Kaum Sprachkenntnisse, geringe Arbeitsmotivation und unklare Aufenthaltsstatus machen eine echte Integration in die Arbeitswelt schwer.

„Wir bilden gerne aus – aber wir brauchen Leute, die bleiben, lernen wollen und arbeiten dürfen“, so ein Bauunternehmer aus Bautzen. Viele Unternehmer kritisieren, dass Deutschland zwar große Zahlen an Geflüchteten aufnehme, aber gleichzeitig die Qualifikationsprüfung, Sprachausbildung und rechtliche Rahmenbedingungen verschleppt. Ergebnis: Fachkräftemangel bleibt bestehen, während die Sozialsysteme belastet werden.

Verschwendete Steuergelder – die falschen Prioritäten?
Hinzu kommt der Frust über sichtbare Steuerverschwendung: Förderprogramme versickern in Gutachten, Digitalprojekte scheitern teuer, Baukosten explodieren – während an Schulen, Straßen und kleinen Betrieben gespart wird.

Der Berliner Flughafen verschlang über 7 Milliarden Euro.

Die E-Auto-Prämie wurde 2024 plötzlich gestoppt – viele Betriebe blieben auf Kosten sitzen.

Die Bundesagentur für Arbeit zahlte Millionen für Integrationskurse, die teils nie besucht wurden.

„Für Leute, die nicht arbeiten wollen, ist Geld da. Für uns nicht. Das ist bitter“, sagt eine Bäckerin aus Neugersdorf.

Wer trägt die Wirtschaft eigentlich noch?
Kleine Betriebe stellen über 55 % aller Arbeitsplätze in Deutschland. Sie bilden aus, zahlen Steuern, stützen das gesellschaftliche Leben – doch fühlen sich zunehmend übergangen, missachtet und überfordert.

Fazit:
Der Mittelstand ächzt – und mit ihm das Land. Was er braucht: klare Reformen, echte Anerkennung und faire Bedingungen. Doch stattdessen verliert sich die Regierung in Symbolpolitik, Umverteilung und ineffizienten Großprojekten. Wenn Leistung nicht mehr belohnt wird – wer soll dann morgen noch wirtschaften?

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