Dresden. Während das Ende der Fahrzeugproduktion in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden zum Jahresende näher rückt, sucht man nach innovativen Ideen, wie der traditionsreiche Standort weiter genutzt werden kann. In diesem Zusammenhang hat der VW-Betriebsrat nun einen überraschenden Vorschlag gemacht: die Fertigung von Lamborghini-Modellen in Dresden.
Der Betriebsrat sieht in der Übernahme der Produktion von Luxusfahrzeugen wie Lamborghini eine Chance, die Gläserne Manufaktur nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als Symbol für Exklusivität und Hightech zu erhalten. Damit könnte der Standort seine Bedeutung als Vorreiter moderner Automobiltechnologie bewahren und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern.
Bislang ist noch unklar, wie realistisch dieses Vorhaben ist und ob Volkswagen die Produktion der prestigeträchtigen Sportwagen tatsächlich nach Dresden verlagern will. Gespräche zwischen dem Betriebsrat, der Konzernleitung und der Stadt Dresden sind im Gange, um verschiedene Optionen zu prüfen.
Der Vorschlag kommt in einer Phase großer Unsicherheit, da für die Zeit nach dem Auslaufen der aktuellen Fertigung noch kein endgültiges Konzept vorliegt. Die Technische Universität Dresden (TU Dresden) ist weiterhin in Verhandlungen, um mögliche Nutzungen im Bereich Forschung und Entwicklung zu prüfen.
Ob die Gläserne Manufaktur künftig Luxusmodelle von Lamborghini montieren wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass alle Beteiligten an einer zukunftsfähigen Perspektive für den Standort arbeiten, um die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und Innovationen voranzutreiben.