Landkreis Görlitz sichert Zukunft der Krankenhausstandorte – 20 Millionen Euro für Bergland-Klinikum

Görlitz, 19. Juni 2025 – Der Landkreis Görlitz setzt ein deutliches Zeichen für die Sicherung der medizinischen Versorgung seiner Bevölkerung. Mit einer geplanten Investition von rund 20 Millionen Euro will die Kreisverwaltung die Zukunft der drei bestehenden Krankenhausstandorte stärken. Im Zentrum der Bemühungen steht das Bergland-Klinikum, das als zentrale Einrichtung der Gesundheitsversorgung im Landkreis gilt.

Wichtige Versorgungseinrichtungen bleiben erhalten

Die medizinische Infrastruktur im Landkreis Görlitz ist von großer Bedeutung für die regionale Bevölkerung, die auf eine zuverlässige und wohnortnahe Versorgung angewiesen ist. Die drei Krankenhäuser versorgen jährlich tausende Patientinnen und Patienten aus Stadt und Land mit akut- und grundversorgenden Leistungen. Angesichts steigender Anforderungen an Qualität, Technologie und Personal hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen um die Zukunft der Standorte gegeben.

Mit der nun angekündigten Finanzspritze will der Landkreis nicht nur den Betrieb sichern, sondern auch notwendige Modernisierungen und Erweiterungen ermöglichen. „Gesundheitsversorgung vor Ort ist ein zentraler Standortfaktor und eine Lebensversicherung für unsere Bürgerinnen und Bürger“, betont Landrat Michael Harig. „Wir investieren in die Zukunft, um die bestmögliche Versorgung langfristig zu garantieren.“

Modernisierung und Ausbau am Bergland-Klinikum

Das Bergland-Klinikum wird mit einem Großteil der vorgesehenen Mittel ausgestattet. Geplant sind unter anderem der Ausbau moderner Behandlungs- und OP-Bereiche, die Anschaffung neuer Medizintechnik sowie Verbesserungen in der Notfallversorgung. Darüber hinaus soll die Infrastruktur energetisch saniert und digitalisiert werden, um den Krankenhausbetrieb zukunftssicher und nachhaltig zu gestalten.

Neben baulichen Maßnahmen sind auch Investitionen in die Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Fachpersonal vorgesehen. Angesichts des deutschlandweit zunehmenden Fachkräftemangels in der Medizin sind innovative Konzepte gefragt, um den Betrieb dauerhaft zu sichern.

Engagement für die Gesundheit der Region

Die Erhaltung der Krankenhausstandorte ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine wirtschaftliche Herausforderung. Krankenhäuser schaffen zahlreiche Arbeitsplätze und sind wichtige Arbeitgeber im Landkreis. Zudem stärken sie das regionale Gesundheitssystem, indem sie lange Wege zu spezialisierten Zentren vermeiden helfen.

Die Kreisverwaltung setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Kliniken als eigenständige, wohnortnahe Einrichtungen erhalten bleiben und zugleich den steigenden Qualitätsansprüchen genügen. „Wir wollen verhindern, dass Patienten in die Ferne fahren müssen“, so Harig. „Unser Ziel ist eine leistungsfähige und wohnortnahe medizinische Versorgung – auch in Zukunft.“

Ausblick

Die Umsetzung der Investitionsmaßnahmen ist für die kommenden Jahre geplant. Begleitet werden die Projekte von regelmäßigen Evaluierungen und der Einbindung von Patienten, Mitarbeitern und regionalen Partnern. Das Bergland-Klinikum soll als modernes Zentrum der Gesundheitsversorgung für den Landkreis Görlitz weiter gestärkt werden.

Mit diesem Schritt setzt der Landkreis ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit seiner Gesundheitsinfrastruktur – eine Investition in die Lebensqualität der Menschen vor Ort.

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